Herzlich Willkommen auf der Homepage der GMS Weikersheim 

Aktuelles im Schuljahr 2018/19:


Herzliche Einladung

Tag der offenen Tür

 

  für die Viertklässler und ihre Eltern

 

   am Dienstag, 26.02.2019 um 17.00 Uhr

 

Schnuppertag für Viertklässler

am Donnerstag, den 28.02.2019 von 8.20-12.00 Uhr.

Bitte Sportsachen mitbringen.

Anmeldung bis Freitag, den 22.02.2019 an der GMS

Tel- 07934-910717


Vorankündigung

Schulbeginn im Schuljahr 2019/20: 

Klassen 2-4 und 6-10       am Mittwoch, den 11. September 2019

Einschulung Klasse 5       am Donnerstag, den 12. September 2019

Einschulung Klasse 1       am Freitag, den 13. September 2019


März 2019

01.03.                       alle                                   Schülerfasching

04.03.-08.03.            alle                                   Faschingsferien

13.03.-15.03             Klasse 9/2                        Vorbereitung Projektprüfung

13.+14.03.                Klassen 4                         Anmeldung für weiterführende Schulen

18.+19.03.                Klasse 9/2                        Durchführung Projektprüfung

29.+30.03.                Klassen 8-10                    Ausbildungsbörse Oberes Taubertal in Weikersheim


Februar 2019

07.02.                          Klassen 5-10                  Wintersporttag

08.02.                                                                 Ausgabe der Halbjahresinformation

11.-13.02.                    Klasse 9/2                      Dezentrale Prüfung Englisch

14.02.                          Klassen 1-10                  Elternsprechtag

20.02.                          Klassen 8                       VERA 8 (Deutsch)

22.02.                          Klassen 8                       VERA 8 (Englisch)

26.02.                          Klassen 8                       VERA 8 (Mathematik)

26.02.                          Klassen 4                       Infoveranstaltung über die GMS Weikersheim für Viertklässler ab 17 Uhr

28.02.                          Klassen 4                       Schnuppertag an der GMS Weikersheim für Viertklässler

bis 28.02.                    Klassen 8                       Schullaufbahnberatung für Schüler/innen und Eltern 



 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bildunterschrift: Schüler und Lehrer ziehen an einem Strang: In der Bildmitte die GMS-Realschulprüflinge Paul, Judith und Gloria zusammen mit Realschullehrerin Isabell Häfner (Dritte von links). Ganz links Konrektorin Gudrun Wolf, rechts Schulleiter Peter Pflüger.

Gemeinschaftsschule Weikersheim GMS vor der ersten Realschul-Abschlussprüfung /

Bei den 24 Schülern von Lampenfieber keine Spur

Selbstbewusst und optimal vorbereitet

Ab Ende April findet die erste Realschulprüfung an der Gemeinschaftsschule Weikersheim statt. Wir haben mit Schülern und Lehrern über ihre Erfahrung mit der neuen Schulform gesprochen.

Weikersheim. Gloria, Paul und Judith steuern auf ihren Realschulabschluss an der Gemeinschaftsschule (GMS) Weikersheim zu – eine doppelte Premiere gewissermaßen. Für die Bildungseinrichtung ist es die erste und „amtliche“ Mittlere Reife seit Einrichtung der GMS – die Schüler werden die ersten Prüflinge sein, die die Schule mit der Mittleren Reife in der Tasche verlassen. Von Lampenfieber bei den drei Jugendlichen aber keine Spur. Sie fühlen sich auf den anstehenden Prüfungsmarathon optimal vorbereitet.

„Bis jetzt hat alles sehr gut geklappt“, berichtet Gloria. Die „Eurokom“, eine Fremdsprachenprüfung zur „Europäischen Kommunikationsfähigkeit“, die an Realschulen in Baden-Württemberg in der zehnten Klasse durchgeführt wird, hat sie bereits erfolgreich absolviert. Nach dem jetzt anstehenden Abschluss will sie in Bad Mergentheim in „Internationaler Wirtschaft“ auf gymnasialer Ebene weitermachen.

„Am Anfang waren meine Leistungen in der Grundschule nicht so gut“, erinnert sie sich. An der GMS habe sie „große Unterstützung durch die Lehrer“ erfahren, ihre Leistungen verbesserten sich kontinuierlich, „und dann habe ich gemerkt, dass das immer besser klappt.“ Das Ziel, im Realschul-Zug den Abschluss zu machen, sei eine „späte Entscheidung“ gewesen – für sie eine uneingeschränkt positive.

Kontinuierliche Elternarbeit

Und genau dieses – im Vergleich zu den „Standardschulen“ – späte Festlegen auf einen Schulabschluss sieht Schulleiter Peter Pflüger als klaren Vorteil.

Normalerweise erfolgt die „Selektion“ der Kinder auf die weiterführenden Schularten nach der vierten Klasse. An der GMS bleibt alles unter einem Dach.

Die Schüler werden in ihren Klassen aber in drei Niveaustufen unterrichtet – je nach Leistungsvermögen. Wer sich im Laufe der Zeit verbessert, kann vom „grundlegenden Niveau“ (G-Stufe) zum mittleren Niveau (M) bis zum erweiterten Niveau (E) wechseln.

Informiert übers Lerntagebuch

Wichtig sei dabei die kontinuierliche Zusammenarbeit mit den Eltern, sagt Konrektorin Gudrun Wolf, denn die GMS geht mit den Eltern eine „Erziehungspartnerschaft“ ein. In engem, regelmäßigem Kontakt verständigen sich Lehrkräfte und Eltern über den Leistungsstand der Kinder und treffen gemeinsam Absprachen über sinnvolle Fördermaßnahmen sowohl in der Schule als auch im Elternhaus. Zentrales Instrument ist dabei das für jeden Schüler geführte Lerntagebuch, das regelmäßig zuhause abgezeichnet wird. „Die Eltern wissen also immer, was die Schüler aktuell machen und wo zum Beispiel Lernbedarf besteht. Die Eltern können im Tagebuch auch Rückmeldungen an die Lehrer geben“, erklärt Pflüger. Pro Jahr gibt es außerdem zwei „Standortgespräche“ zwischen Eltern und Lehrern. Eine Schullaufbahnberatung ergänzt das Angebot. Doch die Erwachsenen entscheiden nicht über die Schüler hinweg. Immer wieder gibt es mit ihnen Coachinggespräche – wo „steht“ der Schüler, wobei braucht er Unterstützung? Oder mal auch ganz einfach und menschlich: „Wo drückt der Schuh?“

Genau diese enge Verzahnung und die persönliche Förderung begeistert Judith. Die Grundschule beendete sie mit wenig Selbstbewusstsein; im Elternhaus sah man sie zunächst eher als Hauptschülerin. „Ich war damals einfach unsicher. Dann haben mich die Lehrer ermuntert und ich habe gedacht: Vielleicht schaffe ich doch den Realschulabschluss, weil ich mit der Zeit immer besser wurde.“ Nach Gesprächen mit ihren Lehrkräften „habe ich zuhause irgendwann einfach gesagt: Ich schaffe das!“

Und: Judith hat Lust auf mehr bekommen. Nach dem Realschulabschluss will sie auf die Erzieherinnenschule plus Berufskolleg – weil dann am Ende auch ein Studium drin ist.

Für die höheren Niveaustufen beschäftigt die Gemeinschaftsschule auch Gymnasial- und Realschulkräfte. Isabell Häfner beispielsweise ist Realschullehrerin – und „sie hat für uns alle ein offenes Ohr“, lobt Gloria. Fachlich genauso wie persönlich, denn es werde ein „offener Umgang“ gepflegt, hält Häfner fest. Bei rund 220 Schülern in den Klassenstufen fünf bis zehn sei eben auch ein familiäreres Klima möglich, als an einer größeren Schule. „Hier im Schulhaus gibt es keinen Schüler, den ich nicht kenne“, ergänzt Schulleiter Peter Pflüger.

Praktika zur Orientierung Für Paul ist klar: „Nach der Realschule gehe ich in die Tourismusbranche.“ Auch er erinnert sich an den „Druck in der vierten Klasse“, der auf ihm gelastet habe. An der Gemeinschaftsschule „hatte ich dann einfach mehr Zeit für die Entscheidung“ für den gewünschten Schulabschluss. „Für mich war das perfekt – auch wegen der vielen Praktika.“ Er habe in Reisebüros „geschnuppert“ und im Bereich Einzelhandelskaufmann. Auch das „Lernstudio“ mit zusätzlichen Übungsstunden habe ihn weitergebracht.

Jetzt stehen für alle Drei die Realschulprüfungen an, die Ende April mit dem Fach Deutsch starten. „Ich bin eigentlich ziemlich entspannt“, sagt Judith. Das kommt nicht von ungefähr: Alle Prüflinge werden nämlich seit längerem von den Lehren auch mit der Prüfungssituation vertraut gemacht. „Sie wissen natürlich nicht, welche Texte genau drankommen“, sagt Peter Pflüger, aber die Schüler würden „sehr konkret vorbereitet und trainiert“ – auch, was die Prüfungsdauer angeht. Klassenarbeiten etwa fanden zunehmend im Prüfungsstil statt; die Schüler wissen ziemlich genau, was auf sie zukommt und können sich entsprechend vorbereiten.

Jetzt die erste Realschul-Prüfungsklasse „durchzubringen“ (die Schüler sind seit zwei Jahren in einem Zug zusammengefasst), das sei schon „spannend“, so der Schulleiter. Die Prüfungsaufgaben an sich werden für alle Schulen im Land zentral gestellt und finden „am gleichen Termin statt, wie in Creglingen und Niederstetten auch.“

Dann heißt es – nach viel Arbeit mit jedem einzelnen Schüler – Abschied nehmen. „Aber so ist das eben. Wir gehen eine Zeitlang einen intensiven Weg mit unseren Jugendlichen.“ Und dann gehen die Schüler ihren Lebensweg weiter.

© Fränkische Nachrichten, Donnerstag, 07.02.2019


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bildunterschrift:
Kein Spiel, sondern echt: Weikersheimer GMS-Schüler durchlaufen fürs „Praktikum der Vielfalt“ reale Vorstellungsgespräche; hier mit Christian Maaß und Claudia Quadri. Die beiden Personalleiter haben die Auswahlrunde im Auftrag von insgesamt zehn örtlichen Unternehmen federführend übernommen.
BILD: MICHAEL WEBER-SCHWARZ

Wie arbeiten Sie im Team? Sind Sie sozial engagiert?

Arbeiten Sie gerne mit Computern?
In echten Bewerbungsgesprächen stellen sich Weikersheimer
GMS-Schüler den Fragen von Personalchefs

Näher an der beruflichen Realität kann Schule kaum sein: Schüler der Weikersheimer Gemeinschaftsschule (GMS) stellten sich jetzt echten Bewerbungsgesprächen Weikersheimer Unternehmen.

Kein bloßes Bewerbungstraining für ein späteres Schülerpraktikum

im März, das man ohnehin machen muss – sondern das wahre Leben.

Denn aus dem Pool der Schüler, die sich für das „Praktikum der Vielfalt

2019“ an der GMS beworben haben, bekommt nur eine gute Handvoll

auch einen der attraktiven Praktikumsplätze.

Eigentlich sind es gleich mehrere Plätze – die erfolgreichen Bewerber dürfen in ihrer Praktikumswoche jeden Tag in eine andere Firma „reinschnuppern“. Leon (14) ist sichtlich nervös. Vor dem „Bewerbungsraum“ gleich rechts neben dem Haupteingang der Schule wartet Leon, bis er aufgerufen und hereingebeten wird. Drinnen sitzen

Claudia Quadri, Personalleiterin bei „Ceracon“ und Christian Maaß vom Weikersheimer Orgelbauer Laukhuff. Auf dem Tisch der beiden Personaler liegen Leons Bewerbungsunterlagen.

Nach der Begrüßung geht’s gleich in die Vollen. Höflich, strukturiert und direkt sondieren die Personalchefs, was der junge Bewerber zu bieten hat.

„Haben sie schon einmal ein Praktikum gemacht?“, fragt Maaß.

Gibt es Hobbys und welche? Leon Antwortet ohne Scheu, weiß aber hin und wieder nicht genau, wie die Frage gemeint ist und welcher Themenkomple im Hintergrund für die Fragenden eine Rolle spielt. Trotzdem bleibt der Schüler ruhig, gibt Auskunft und übernimmt auch selbst die Initiative: „Ich bin technisch sehr interessiert“, erklärt er. „Ich versuche aus meinem Computer das Beste herauszuholen.“„Mehr im Bereich Hardware oder

programmieren Sie auch?“, fragt Claudia Quadri nach. „Ich baue gerne an PCs“, sagt Leon. „Dann könnte für Sie vielleicht die Firma Data Modul der Favorit sein“, regt die Personalchefin an und macht sich Notizen. „Arbeiten Sie eigentlich gerne im Team?“ Leon ist ehrlich: „Das kommt auf die Personen an. Ich brauche ein bisschen Zeit, um mich in einer Gruppe einzugewöhnen.“ Als die Personalchefin hustet, reagiert der Schüler sofort: „Gesundheit!“

Aha – ein junger Mensch mit gutem Benehmen. Auch das wird registriert.

„Alle Schüler der achten und Neunten Klassen durften sich bewerben“, erläutert Schulleiter Peter Pflüger der Hintergrund des Bewerbungs- Projekts. Zehn Weikersheimer Firmen und Einrichtungen, darunter auch die Stadtverwaltung, bieten das „Praktikumskarussell“ an. Die sechs ausgewählten Schüler werden zwei Pools zugeordnet, in denen sie die Tagespraktika durchlaufen – von Banken über Industriebetriebe bis hin zum Kindergarten.

Worauf achten die Personalchefs? Hier wird per Flipchart-Aushängen im Bewerbungsraum mit offenen Karten gespielt: Körpersprache, Umgangsformen, Kleidung, deutliche Sprache, Vorbereitung auf das Gespräch –und natürlich die schriftliche Vorstellung mit den „Qualifikationen“ spielen eine Rolle.

„Haben Sie Fragen an uns? Wie war das Gespräch für Sie?“, so laden die beiden Personalleiter am Ende des rund 15-minütigen „Beschnupperns“ den Schüler zu einem Feedback ein.

„Die Unternehmen, die sich an der Aktion beteiligen, bilden in ganz verschiedenen Berufen aus“, sagt Christian Maaß im Hintergrundgespräch. Von einem späteren Kaufmann erwarte man natürlich ein insgesamt „ordentlicheres“ Auftreten, als von einem Auszubildenden in einem technischen oder handwerklichen Bereich. „Wir versuchen aber vor allem herauszufinden, wo die Interessen der Bewerber liegen. Dann können wir auch Hinweise auf andere Stellen geben, die vielleicht vonInteresse sind.“ Eines sei aber auch klar: Wer bei der „Schulbewerbung“ eine gute Figur macht und sich in der Praktikumswoche bewährt, der hat sogar gute Chancen auf einen Aus- bildungsplatz nach dem Schulabschluss.

„Da sagen wird dann schon, dass wir uns freuen würden, wenn sich der Schüler bewirbt“, hält Claudia Quadri fest.

Der Schulleiter ist vom Konzept überzeugt: „So können wir Schülern die Realsituation zeigen. Und weil es um ein Praktikum geht, ist der Druck auf die Schüler geringer.“ Dennoch müssen die Schüler alleine „durch“ – Lehrer und Schulleiter sind bei den Vorstellungsgesprächen nicht dabei. Peter Pflüger freut sich über die „große Offenheit der der Betriebe“ dem Projekt gegenüber. „Für die ist das ja auch ein hoher Aufwand.“

Das „Praktikum der Vielfalt“ soll fortgeführt werden. Angedacht ist, für die nächste Runde stärker auch Handwerksbetriebe mit ins Boot zu holen.

Fränkische Nachrichten, Mittwoch, 30.01.2019


Lions-Club, Volksbank Vorbach-Tauber und Förderverein ermöglichen wieder                    21.-25.01.2019
MFM-Workshops für Klasse 5 und 6

Wie Mädchen und Jungen ihren eigenen Körper erleben und bewerten, hat großen Einfluss auf ihr Selbstbild und ihr Selbstwertgefühl. Sich als Frau oder Mann zu bejahen und die körperlichen Veränderungen in der Pubertät in positiver Weise zu erleben, ist eine wichtige Entwicklungsaufgabe.

Im Rahmen von MFM-Workshops, die eigens für Mädchen bzw. Jungen konzipiert sind,  erfuhren die  Mädchen  und Jungen aus den Klassenstufen  5 und 6 der GMS Weikersheim eine Vorbereitung auf eben jene bevorstehenden körperlichen Veränderungen und die damit verbundene Fragen zu Themen wie Gesundheit, Sexualität und Fruchtbarkeit.

Durch anschauliche Materialien und aktives Mitmachen ermöglichten die Referenten Herr Büttner und Frau Kneifl den Schülern ein Lernen mit allen Sinnen.


Abschlussball des Tanzkurses am 18.01.2019

Die Tanzschule Hohenstein aus Bad Mergentheim brachte auch in diesem Jahr den Neuntklässlerinnen und Neuntklässlern an zehn Nachmittagen die Grundkenntnisse der Standardtänze bei.

Beim Abschlussball, der in der Zehntscheune Laudenbach stattfand, zeigten sie Lehrern und Eltern, was sie gelernt hatten: Walzer, Cha-Cha-Cha und Disco-Fox.

Die Band „Happyness Voice“ und das kalt-warme Buffet von der Firma Haun-Catering ließen den Abend zu einem unvergesslichen Erlebnis werden.


Kooperationsverträge mit Jungem Theater der Frankenfestspiele Röttingen unterzeichnet

Länderübergreifende Kultur-Bildungsförderung der besonderen Art an Schulen (11.01.2019)

Am vergangenen Freitag unterzeichneten Schulen aus der Region Kooperationsverträge mit dem Jungen Theater der Frankenfestspiele und setzten so den Grundstein für eine besondere Förderung der Kultur-Bildung ihrer Schüler-/innen. Das Gymnasium Weikersheim, die Gemeinschaftsschule Weikersheim, das Bildungszentrum Niederstetten und die Realschule Creglingen nutzen nun das Angebot des Jungen Theaters, welches im Landkreis Main-Tauber und Landkreis Würzburg einmalig ist und von keiner anderen kulturellen Einrichtung, sogar länderübergreifend, so angeboten wird.

Bei den Kooperationsverträgen handelt es sich um ideelle Verträge. In einer verpflichtenden Zusammenarbeit soll Kindern und Jugendlichen der Zugang zum Theater ermöglicht werden. Das Junge Theater begleitet in den nächsten Jahren die entsprechende Schule theaterpädagogisch, unter anderem mit einer Vor- und Nachbereitung der Stücke, die die Schüler/-innen bei den Frankenfestspielen besuchen, spezielle Theaterworkshops in der Schule, Prüfungsvorbereitungen, Unterstützung von TheaterAGs und vielem mehr. Welches konkrete Angebot die einzelne Schule in Anspruch nimmt, wird individuell abgesprochen.

Eine derartige Zusammenarbeit ist nicht selbstverständlich, da sowohl in als auch außerhalb der Unterrichtszeit Maßnahmen laufen. Beispielsweise wird ein Stück vor dem Theaterbesuch anhand eines theaterpädagogischen Workshops im Unterricht vorbereitet, der Besuch des behandelten Abendstückes findet dann außerhalb der Schulzeit statt. Dank des Interesses und der Bereitschaft der Lehrkräfte sowie Schüler/-innen, auch außerhalb der normalen Unterrichtszeit Zeit zu investieren, und der Unterstützung durch die Schulleitung ist es möglich dieses interessante theaterpädagogische Angebot zu nutzen.

Die Kooperationen schaffen Schüler/-innen tolle Erfahrungen, wie die Leiterin des Jungen Theaters Frederike Faust schwärmt und von ihren Feedbacks aus den bisherigen Workshops berichtet: Die Schüler/-innen, die an einem Workshop teilgenommen hatten, hatten einen richtigen „Aha-Effekt“, wenn sie die einzelnen Rollen dank des Workshops intensiv verstanden hatten. Die Schüler/-innen sehen bei Probenbesuchen, wie viel Arbeit hinter der Entstehung eines Stückes steht und was z.B. die Aufgaben eines Regisseurs sind. Wie der Intendant der Frankenfestspiele Röttingen Lars Wernecke erklärt, ist ein Probenbesuch wie „ein Zauberer, der sich in seine Tricks spicken lässt“. Kurz gesagt, etwas ganz besonderes.

Intendant Wernecke erläutert, dass im diesjährigen Spielplan der Frankenfestspiele alle drei Abendstücke für eine Behandlung im Unterricht interessant sind. Anhand der Workshops trauen sich Kids auch mal an eine Operette, wie es mit dem Berliner Stück „Der Vetter aus Dingsda“ von Eduard Künneke gut möglich ist. Auch das Broadway-Musical „Hello, Dolly!“ von Jerry Herman und Michael Stewart und die Komödie „Glorious! – Die wahre Geschichte der Florence Foster Jenkins, der schlimmsten Sängerin der Welt“ von Peter Quilter eignen sich hervorragend für eine Behandlung zum Beispiel im Musikunterricht. Letzteres ist für Schüler/-innen sehr gut greifbar, da die Komödie auf einer wahrhaften Geschichte basiert.

Das Junge Theater der Frankenfestspiele Röttingen wurde im Herbst 2016 gegründet und wird aufgrund des wachsenden Interesses von Schulen und Kindergärten seither stetig ausgebaut. Um der Nachfrage gerecht zu werden, ist auch Anna Harandt neu in das Team des Jungen Theaters hinzugekommen. Intendant Lars Wernecke ist zu Recht stolz auf den Bereich für Kinder und Jugendliche, den das Junge Theater abdeckt. Dank der theaterpädagogischen Arbeit ist es möglich „die Scheu vor dem Theater“ bei Kindern und Jugendlichen abzulegen und dass sie das Kulturgut „Theater“ für sich entdecken und wertschätzen.


Fußballturnier der Sekundarstufe                                                                                                       19.12.2018

Auch in diesem Schuljahr organisierten Schüler/innen des Profilfaches Sport mit Ihren Sportlehrern Herr Molitor und Herr Pfisterer ein Fußballturnier für die Klassen 5-10.

Außerdem fand ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm statt.


GMS Weikersheim                                                                                                               06.12.2018

Erneuerbare Energien war Thema beim Forschertag

Schon zum zweiten Mal war die „Initiative Junge Forscherinnen und Forscher e.V.“ aus Würzburg zu Gast an der GMS Weikersheim. Die Initiative, welche mit der GMS kooperiert, hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Schüler noch intensiver an die „MINT-Fächer“ (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) heranzuführen.

Wer sich für diese Fächer interessiert, hat später gute Chancen auf eine Ausbildung oder ein Studium in technischen Berufen. Gerade hier fehlen Fachkräfte und qualifizierte Mitarbeiter.

Die beiden achten Klassen der GMS nahmen an diesem Forschertag teil.

Zuerst gaben Lisa Kacher und Julia Kraus von der IJF einen interessanten Einführungsvortrag zum Thema erneuerbare Energien.

Wie viel Strom unsere Geräte für Haushalt und Unterhaltungselektronik benötigen und wie man hier Strom sparen kann, wurde ebenso thematisiert wie die Form von Windradflügeln und der Einsatz von Thermogeneratoren.

Nach dem Vortrag arbeiteten die Schüler konzentriert an Versuchen zu passenden Flügelformen und zur Arbeitsweise von Thermogeneratoren.

Rektor Peter Pflüger und die beiden NWA-Lehrer Steffen Heil und Andreas Pollich  sahen die Veranstaltung als vollen Erfolg, da sich mit Hilfe der Versuche und Übungen naturwissenschaftliche Arbeitsweisen und Erkenntnisse üben und vertiefen lassen.