Herzlich Willkommen auf der Homepage der GMS Weikersheim 

Aktuelles im Schuljahr 2021/22:


 

 

Wir wünschen

ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest

und

ein gutes neues Jahr.

 


WIchtig:

Ab Montag, den 17.01.2022 testen wir die Schülerinnen und Schüler wieder 3x pro Woche.

Die Tests werden montags, mittwochs und freitags durchgeführt.

 

Ausgenommen von der Testpflicht sind nur SchülerInnen, die eine Boosterimpfung haben oder genesene SchülerInnen, die mindestens eine Impfung erhalten haben.

Nachzulesen unter folgendem Link:

https://km-bw.de/,Lde/startseite/sonderseiten/schulbetrieb-nach-weihnachtsferien).


Aktuelle Coronaverordnungen Schule

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2022-01-05 Unterrichtsbetrieb nach den W
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Merkblatt - Und was passiert jetzt.pdf
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Ab Montag, den 27.09.2021 müssen wir laut Coronaverordnung Schule

die Schülerinnen und Schüler 3x pro Woche testen.

Die Tests werden montags, mittwochs und freitags durchgeführt.



Liebe Viertklasseltern,
da die Informationsveranstaltung der Grundschule für die Eltern der Viertklässler coronabedingt ausfallen musste, finden Sie unten die offizielle Präsentation des Kultusministeriums, die an diesem Abend gezeigt worden wäre.

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2021_Anlage _Grundschulpraesentation_wei
Microsoft Power Point Präsentation 3.0 MB

Unsere Schule stellt sich vor


Weihnachtsvorbereitung ganz im Zeichen des Friedens

Friedenslicht inspiriert auch Schulhof-Weihnachtsgottesdienste  
Ganz  im  Zeichen  des  Friedens  stehen  in  diesem  Jahr  die Weihnachtsvorbereitungen  der  Gemeinschaftsschule.  In  der  letzten kompletten  Schulwoche  vor  den  Ferien  besuchten  zunächst  die  neun Grundschulklassen, ein paar Tage später auch die Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 bis 10 das Friedenslicht aus Bethlehem in der katholischen Kirche in Weikersheim.  
Mit  diesem  Licht  hat  es  eine  besondere  Bewandtnis: Seit 1986 wird  es immer  im Advent  von  einem  Kind in  Bethlehem  entzündet,  genau  da, wo Jesus  geboren  worden  sein  soll.  Ein  großer  Stern  in  der  Krypta  der Geburtskirche kennzeichnet die Stelle. Von hier aus wird die kleine Flamme im  Flugzeug,  per  Bahn,  Schiff,  in  Autos  oder auch zu  Fuß von  Ort  zu Ort, Land zu Land und sogar von Kontinent zu Kontinent getragen.   
Vor  allem  die  Pfadfinderschaft,  aber  auch  viele  andere  Gruppen  und Einzelpersonen  haben  sich  den  adventlichen  Lichtbringerdienst  zur Aufgabe gemacht. In möglichst vielen  Wohnungen soll das Licht, das nicht nur zum Weihnachtsfest an die Aufgabe der Friedensstiftung erinnern will, zum Weihnachtsfest leuchten.  Gebannt  lauschten  die  Weikersheimer
Schülerinnen und Schüler, die klassenstufenweise zum Friedenslicht in die katholische  Kirche  zogen,  den  Berichten  von  Schwester  Clara  Maria  und Matthias  Reeken.  Die  Franziskanerin  und  der  Dekanatsjugendreferent haben  den  Chorraum  der  ansonsten  nicht  erleuchteten  Kirche  mit  roten Spots  in  ein  heimeliges  Licht  getaucht.  Auf  dem  Altar  leuchtet  in  einer Laterne eine einzige Kerzenflamme.

Die Atmosphäre nimmt die SchülerInnen gefangen, ganz still schauen sie zu, wie die Nonne vom Bethlehem-Licht aus, die großen Kerzen neben dem Altar  und  die  drei  Kerzen  am  Adventskranz  entzündet.  Es  klappt  nicht immer auf Anhieb – so wie es mit dem Frieden auch nicht immer auf Anhieb klappt.  In  diesem  Jahr,  erklärt  Matthias  Reeken,  steht  die  Verteilung des  Friedenslicht  unter  dem  Motto  „Friedensnetz  –  ein  Licht,  das  alle verbindet“. Da in der Schule leider kein offenes Licht erlaubt ist, haben sich Clara Maria und Reeken etwas anderes einfallen lassen: Statt leuchtender Kerzen können sich alle direkt beim Friedenslicht kleine Friedensbändchen abholen,  hoffnungsgrüne  Zeichen  der  Verbundenheit,  die  sie  sich gegenseitig ums Handgelenk binden.

Am  Mittwoch  folgt  das  Bethlehem-Licht  dann  den  Kindern  und Jugendlichen  in  die  Schule:  Wenn  sich  um  kurz  nach  halb  acht,  wenn  es noch stockdunkel ist, die gut 200 Schülerinnen und Schüler ab Klasse 5 zum pandemiebedingt  wieder  auf  den  Pausenhof  verlegten Weihnachtsgottesdienst, den die Fachschaft Religion und Ethik vorbereitet haben,  treffen,  wird  ihnen  das  Friedenslicht  entgegenleuchten,  ehe  Max Ortmeier und Traugott Simon mit Trompete und Posaune feierliche Klänge über  den  Hof  schallen  lassen.  In  der  zweiten  Schulstunde,  wenn  die jüngeren  sich  unter  den  beleuchteten  Bäumen  treffen,  ist  es  schon  etwas heller. 

Wäre es nicht schön, wenn zum Weihnachtsfest an vielen Krippen und auf vielen Gabentischen das Friedenslicht als Mahnung zum und Hoffnung auf den Frieden leuchten würde?


Fairer Handel
Jungs und Mädchen der 6. GMS-Klassen aktiv für Fairen Handel
Religionslehrkräfte vom Engagement begeistert
Weikersheim 2001 initiierten große Fair-Handels-Organisationen erstmals die „Faire Woche“. Auf Initiative von Barbara Hofmann, der Mitgründerin des Weikersheimer Weltladens, entwickelte sich die vom Forum Fairer Handel e.V. gemeinsam mit Fairtrade Deutschland e.V. und dem Weltladen-Dachverband e.V. veranstaltete Aktionswoche zum festen Termin im Jahresprogramm der GMS Weikersheim. Vor Ausbruch der Corona-Pandemie verkauften Schüler und Schülerinnen in dieser Woche regelmäßig in den Pausen an einem kleinen Infostand fair gehandelte Weltladenprodukte. Der spezielle Pausensnack - fair gehandelte Kakao- und Fruchtprodukte, Kaffee für die Erwachsenen, koffeinfreie Getränke für die Kinder und Jugendlichen - kam bestens an. Nie ging es nur um den Verkauf: an ihrem Stand informierten die Kinder mit Flyern, Plakaten und Gesprächen über die Idee des Fairen Handels. Was aber tun, wenn so etwas aufgrund der Infektionsschutzregeln nicht mehr realisierbar ist? Im September 2020 war die Faire Woche an der GMS komplett ausgefallen: „Da fehlte was,“ fasst Maria Bopp die Reaktionen zusammen. „Nicht nochmal ohne Faire Woche“, forderten engagierte Schülerinnen und Schüler ebensoein wie Lehrkräfte.
Das Religionslehrer-Team Maria Bopp und Andreas Vogt ließ sich gern auf die Bitte ein und suchte nach einer auch während der Pandemie umsetzbaren Alternative: Dann eben im Unterricht der sechsten Klassen, und mit dem Ziel, als Botschafter für Fairen Handel die anderen Klassen über den Fairen Handel zu informieren. Die Schülerinnen und Schüler griffen das Thema begeistert auf. Schließlich umspannt der Faire Handel die ganze Welt und ermöglicht so viele spannende Entdeckungen über ferne Länder und die dortigen Lebensbedingungen. Schnell stellten die Kinder beider Klassen in ihren Arbeitsgruppen fest, dass das Thema auch viel mit ihnen selbst zu tun hat: „Ich will auch fair und gerecht behandelt werden!“ Das gilt in der Schule und in der Freizeit, beim Sport und im Familien- und Freundeskreis. Kann es gerecht sein, wenn in anderen Ländern Kinder, oft genauso jung oder jünger als sie selbst, nicht zur Schule gehen können, weil sie Geld zum Überleben verdienen müssen? Kann es gerecht sein, wenn sie dabei auch noch giftige Dämpfe einatmen müssen? Kann es gerecht sein, wenn ihren Familien Ackerflächen weggenommen werden, weil andere Plantagen anlegen wollen? Und wie läuft es im Fairen Handel? Da konnte Barbara Hofmann im Weltladen Auskunft geben. Das kleine Geschäft im uralten Altstadthäuschen kannten zwar schon einige, aber für andere war der Besuch dort echtes Neuland. Die staunten: Hier gibt‘s ja auch Schals, Kerzen, Schmucksachen! Und die sind alle von Menschen gemacht, die gerechten Lohn für ihre Arbeit bekommen? Ja, zumindest sei das der Anspruch des Fairen Handels, erklärte Barbara Hofmann. Höchst konzentriert widmete sich derweil eine andere kleine Gruppe im Nebenraum des Weltladens einem Quiz zum Fairen Handel.
Eine gute Sache, fanden sie nach dem Besuch – und es sei wert, dafür zu werben. Sie entwarfen eigene Plakate und Schaubilder, die über  die vielen Facetten des Fairen Handels informierten: Es geht um gerechten Lohn, um bessere Arbeitsbedingungen, um gesunde und nachhaltige Produkte, berichteten sie auch in den Klassen Älterer. Es sei nur gerecht, wenn die Sachen aus dem Weltladen etwas teurer sind, erklärten sie so überzeugend, dass aus mehreren Klassen sogar Bestellungen eingingen. „Einfach Spitze“ fanden die Sechstklässler das Projekt. Sie sind mit Recht stolz auf sich – und hoffen, dass einige Mitschüler beim Geschenkekauf auch im Weltladen vorbeischauen.


Weihnachtsbriefe für das Lene-Hofmann-Haus Weikersheim

Inspiriert von Young Caritas „Briefe gegen die Einsamkeit“ gestaltete die Klasse 7 im Religionsunterricht Weihnachtskarten und schrieb persönliche Briefe. Sie erzählen darin von ihrem schulischen Alltag, ihren Hobbys, ihren Träumen und Wünschen. Anschließend wurden die Briefe im Lene-Hofmann Haus in Weikersheim an Frau Schmitt übergeben.  Da die Senioren in den Pflege- und Seniorenheimen aktuell wegen der Einschränkungen wenig Besuche erhalten können, wollten die SchülerInnen den Heimbewohnern zu Weihnachten damit eine Freude bereiten.


Bester Vorleser ermittelt
Weikersheim. Bundesweit lesen jedes Jahr rund 600.000 SchülerInnen der 6. Klassen beim Vorlesewettbewerb um die Wette. Er ist einer der größten und traditionsreichsten
Schülerwettbewerbe Deutschlands.
Auch an der Gemeinschaftsschule Weikersheim wurde im Rahmen des
63. Vorlesewettbewerbs der Schulsieger im Vorlesen ermittelt.
Die SchülerInnen der Klassen 6/1 und 6/2 holten auch dieses Jahr ihre Lieblingsbücher hervor, übten fleißig und lasen sich gegenseitig um die Wette vor, um optimal auf den Vorlesewettbewerb vorbereitet zu sein. Denn nur wer wirklich klar und deutlich vorliest, wer richtig betont und es schafft, mit seinem Vortrag die Fantasie der ZuhörerInnen zu erwecken, hat eine Chance auf den Schulsieg.
Am besten gelang das in diesem Jahr Marlena Hirschle mit einem vorbereiteten Ausschnitt aus dem Buch „Eine Woche voller Samstage“ von Paul Maar. Auch beim zweiten Teil des Schulentscheids, dem Vorlesen eines unbekannten Textes, konnte sie die Jury überzeugen und vertritt nun ihre Schule beim Kreisentscheid Anfang Februar.


Mitmachen Ehrensache

Bei einem Arbeitgeber für einen Tag mal reinschnuppern, und gleichzeitig noch etwas Gutes tun! Genau das haben acht SchülerInnen der Klassen 7 am Donnerstag, dem 03.12. getan. Durch die Unterstützung mehrerer Eltern und Firmen haben SchülerInnen Berufsbilder erkundet, mit angefasst und dafür einen Lohn erhalten, der für gute Zwecke gespendet wird. Wohin der Erlös von insgesamt 220 Euro geht, entscheiden die SchülerInnen selbst - nach einer Vorauswahl der betreuenden Lehrkraft Jonas Terrahe.

Das Echo dieser Aktion rund um den Tag des Ehrenamtes am 05.12. begeisterte alle Beteiligten, zumal die Umstände in diesen widrigen Zeiten hätten nicht schlechter sein können.

Vielen Dank für so viel Engagement!


Busschule
Schüler/innen unserer ersten und fünften Klassen wurden durch die VGMT am Weikersheimer Busbahnhof praxisnah in das richtige Verhalten im Bus und an der Bushaltestelle eingewiesen.


Zum vierten Mal Helfertag für die Klassen 4

Nachdem der Helfertag im vergangenen Jahr wegen der Coronapandemie ausfallen musste, fand am Tag vor den Herbstferien wieder für die vierten Klassen ein Helfertag statt.

Ortsansässige Organisationen wie das Deutsche Rote Kreuz, die Feuerwehr, die DLRG und unsere Schulsanitäter stellten an diesem Vormittag den Schülerinnen und Schülern ihre Arbeit vor.


Frederiktag                                                                                                      

Autor Sven Gerhardt zu Besuch in unserer Schule

Mit dem Ziel bei Kindern und Jugendlichen die Lust am Lesen zu steigern, wurde der Frederiktag 1997 initiiert.

Am 19. und 20. Oktober kam der Autor Sven Gerhardt zu den Grundschulkindern der Klassen 1 und 2, anschließend zu den Klassen 3 und 4. Er las aus seinem Buch "Mister Marple und die Schnüffelbande" vor.

EIn herzliches Dankeschön an Frau Stock von der Stadtbücherei Weikersheim, die den Kontakt zu Herrn Gerhardt herstellte.

Zusammen mit dem Förderverein der GMS Weikersheim übernahm die Stadtbücherei die Kosten für die Lesung.


Schuljahrsschluss mit Fußballtalk und Schnecke Perpetua

Open Air-Gottesdienste beschließen außergewöhnliches Schuljahr

Weikersheim Das GMS-Schuljahr mit Open Air-Gottesdiensten abzuschließen, könnte sich zur Tradition entwickeln. Vor Weihnachten hatte Corona einen Gottesdienst im Kirchenraum unmöglich gemacht. Aber sollte man die Schülerinnen und Schüler ganz ohne Segen in die Ferien entlassen? Schlicht unvorstellbar. Gemeinsam trotzten Schülerschaft und Lehrer beim ersten Winter-Draußen-Schlussgottesdienst Corona und der Kälte.

Im Sommer geht das noch viel besser: Religionslehrerin Maria Bopp und Pfarrer Andreas Vogt luden im Schulhof, auf dem aus bunt bemalten Steinen ein großes „GMS“ gelegt worden war, erst die Sekundarstufe dann die Grundschulklassen zum Rückblick auf ein außergewöhnliches und herausforderndes Schuljahr ein.

Die Großen wie die Kleinen - und Lehrer Max Ortmeier mit seiner Trompete vom Schulbalkon aus - gestalteten die Gottesdienste mit: Allesamt hatten sie sich eine Schulstunde lang gestaltend dem Rückblick aufs Schuljahr gewidmet, sich überlegt, was für jeden einzelnen das Schuljahr besonders machte. Es war keineswegs nur die Pandemie, die für die Schülerinnen und Schüler das Schuljahr bestimmte. In ihren bunten Steingestaltungen drückten etliche Dank aus: für Freundschaften, guten Unterricht, einzelne Fächer. Selbst das groß aufgemalte Coronavirus - immerhin für alle ein echter Stein des Anstoßes - lächelt.

Sie haben es hinbekommen, dieses Schuljahr, und zwar gemeinsam, so wie die Fußballteams bei der EM und der Olympiade. Wie sie das geschafft haben, stellten einige der älteren Schüler und Schülerinnen im „Kabinengespräch“ dar, bei dem sich anfangs der Torwart oder der Torschütze als die Allergrößten empfinden. Aber was wäre der Torwart ohne Verteidiger, der Torschütze ohne Stürmer – und beide ohne die Mittelfeldspieler? Das Team funktioniert nur gemeinsam, und zwar nur dann, so eine weitere Schülergruppierung, wenn klappt, worauf‘s ankommt: Nett zueinander zu sein – und auch das eigene Ego ein bisschen zu streichen; niemanden auszuschließen, einander zuzuhören und miteinander zu reden; sich etwas zuzutrauen und anderen zu vertrauen – und manchmal auch darauf, auf den Spielführer zu hören.

Ums Team-Miteinander ging es auch schon dem missionierenden Apostel Paulus, der in seinem ersten Brief an die Korinther der Gemeinde ins Stammbuch schrieb, dass Kopf, Hand, Fuß, Mund, Augen und Ohren nur in ihrer Zusammenarbeit den Menschen ausmachen. Und so, erläuterte Paulus, seien auch die Einzelmenschen mit unterschiedlichsten Talenten gemeinsam der eine Leib von Christus. Auf die Lesung von Pfarrer Vogt folgten die Fürbitten, in die die Schülerinnen und Schüler auch die Opfer der Pandemie und der jüngst erlebten weiteren Katastrophen einschlossen.

Ein kleines Grundschüler-Trüppchen, angeleitet durch Lehrerin Hildegard Hellinger, ermutigte die Mitfeiernden durch die ebenfalls in Szene gesetzte Geschichte der beharrlichen Schnecke Perpetua, die sich schon zwei Wochen vorm vierten Geburtstag der weit entfernt wohnenden Maus Felix auf den Weg macht, um mitfeiern zu können. „Auch langsam komme ich zum Ziel, weil ich‘s wirklich will“, hält sie allen geschäftigen und eilenden Wesen – der Brieftaube Postella, der Ameise Hektika, der Eidechse Clara von Eilig und auch dem genusssüchtigen Schmetterling Lysander - entgegen, die sie entmutigen wollen. Und siehe da: Schnecke Perpetua kommt wirklich ans Ziel – pünktlich zur Feier des sechsten Geburtstags von Felix, der Maus.

Ganz wunderhübsch haben sie das vorgetragen und dargestellt und in neuer Gruppierung bei ihren Fürbitten auch an die Viertklässler gedacht, die nach den Ferien so unendlich vielem Neuen begegnen werden. Für alle, die nach den Ferien die Schule wechseln, ob Schüler, ob Lehrer, gab‘s zur Erinnerung ein Freundschaftsband und einen Segensgruß, den Pfarrer Vogt und Schulseelsorgerin Maria Bopp auf alle Anwesenden ausweitete.

Es möge für „jeden Schauer einen Schirm, jeden Sturm einen Regenbogen, für jede Träne ein Lachen und für jedes Problem einen Freund, es zu teilen“ geben, hieß es im Segensgebet.

Ihre unter anderem im Religionsunterricht gestalteten „Schlusssteine“ konnten die Schülerinnen und Schüler aller Klassenstufen dann nach dem Schlussgong der letzten Schulstunde vor den großen Ferien abholen. Ganz schnell ging das nicht: viele warfen erst noch einen genauen und nachdenklichen Blick auf die Steine, auf denen Mitschüler und Mitschülerinnen aller Klassen in Texten und Bildern ihren Sorgen und Freuden Ausdruck gegeben hatten.


Real - und Hauptschul - Abschlussfeiern wieder unterm

Corona - Regime

Weikersheim Schon im vergangenen Jahr mussten sich die Schülerinnen und Schüler der Haupt- und Realschulabschlussklassen mit einer drastisch abgespeckten Entlassfeier begnügen. Statt eines Fests im großen Rahmen gab‘s nur die Corona-Sparversion mit Eltern in der Schulmensa. Für jede Rede bekam das Mikrophon einen neuen Schutzbezug. Der konnte zwar dieses Jahr wegbleiben, aber vom Glanz der Abschlussfeiern blieben auch heuer nur der festliche Raumschmuck und die eleganten Outfits der jungen Damen und Herren, die sich jetzt aufmachen können ins weitere Leben.

„Eigentlich wollten wir keine Wiederholung der Verabschiedungen des Vorjahrs mit Masken, Abstand und Desinfektionsstation,“ berichtet die stellvertretende Schulleiterin Gudrun Wolf. Angesichts zunächst sinkender Inzidenzwerte – der Kreis freute sich vier Tage lang über die lang ersehnte 0,0 – hatte die Schule nach dem offiziellen Teil ein gemütliches Open Air-Beisammensein mit den Absolventen, ihren Eltern und Lehrern vorgesehen. Die Entwürfe für den Pausenhof-Festschmuck lagen parat. Und dann explodierten die Zahlen. Vollbremsung, Umplanung.

Wie kriegt man‘s trotzdem schön, feierlich, erinnerungswürdig? Schöner Raum- und Tischschmuck und das schuleigene Bläserensemble machten es möglich. Maximilian Ortmeier, seines Zeichens auch Turmbläser in Bad Mergentheim, der seit diesem Schuljahr zum Kollegium zählt, leitet das kleine Ensemble. Dank guter Witterung fand das Quintett einen coronagerechten Auftrittsplatz im Schulhof vor der Mensa.

Vieles sei anders im Pandemiezeit-Schulleben, so Rektor Peter Pflüger mit Blick auf Homeschooling,  Wechselunterricht und vielfältige Hygiene- und Abstandsregeln, die mit Wegmarkierungen auf den Fluren und in Treppenhäusern oft genug sogar den kleinen Plausch mit entgegenkommenden Mitschülern verhindern. Und dennoch haben sie‘s geschafft, die Realschulabsolventen und

-absolventinnen ebenso wie die Hauptschüler und -schülerinnen, die jetzt zum Sprung ins weitere Leben ansetzen.

Was nehmen sie mit auf diesem Weg? Bilder – vielleicht von Fluren, Bänken, Pausenecken, Plätzen, an denen sie Freude und Enttäuschungen teilten, Freundschaften natürlich und reichlich Erinnerungen – lassen die Gedanken schweifen.

Und wo geht‘s hin? Jürgen Vossler bei den Zehntklässlern und Bürgermeister  Klaus Kornberger für die „Neuner“ skizzierten weitere Etappen auf der Lebensreise. Vossler, Kreistags- und Gemeinderatsmitglied und selbst einst hier Schüler, gratulierte den Absolventinnen und Absolventen herzlich. Vossler, Chef eines Heizungsbauunternehmens, hofft auch auf Ausbildungsentscheidungen fürs Handwerk. Kornberger wünschte den Entlassschülerinn und -schülern, die unter schwierigen Bedingungen auf die Prüfungen vorbereitet wurden, für ihren weiteren Lebensweg, privat und beruflich, Glück und Erfolg. „Bleiben Sie neugierig auf das Kommende! Finden Sie den für Sie richtigen Weg, treffen Sie Entscheidungen und setzen Sie diese konsequent um.“

Die Zusammenarbeit zwischen den Schulen und dem Schulträger ist sehr gut und so war es möglich, die Digitalisierung schnell umzusetzen und trotz angespannter Haushaltssituation die technische Ausstattung inklusive mobiler Endgeräte auszubauen.

Unter dem Motto „Nach der Schule ist mitten im Leben“ gratulierte die stellvertretende Vorsitzende des Elternbeirats Bianca Fries herzlich. Religionslehrerinnen Maria Bopp und Rebecca Hayn und Religionslehrer Philipp Baier luden die Schüler zu einem Abschieds- und Neubeginn-Ritual ein: Was in den vergangenen Jahren beschwerte, wurde symbolisch in der Feuerschale verbrannt, was Wunsch für die Zukunft ist, mit Luftballons in die Welt geschickt.

Gemeinsam mit Rektor Pflüger konnten die Klassenlehrer Michael Baum und Denis Dallmann etlichen Schülerinnen und Schülern nicht nur ihre Abschlusszeugnisse überreichen, sondern auch Belobigungen aussprechen und Preise vergeben.

Schülerbeiträge rundeten den kleinen Festakt ab. Da gab es heitere Fotorückblicke auf Klassenaktionen, Ausflüge, Feste – und Schüler forderten Lehrkräfte heraus, sie anhand von Uralt-Kinderbildern zu erkennen. Gar nicht so einfach, doch die richtige Zuordnung klappte fast immer auf Anhieb. Und ein kleines „Wer wird Millionär-Quiz“ bei dem 2 Lehrerteams gegeneinander antraten und die Fragen meist ganz schnell beantworten konnten.

Entlassschüler/innen der Klasse 9: Jule Blumenstock, Dennis Fries, Sandy Gerlinger, Alicia Göttlich, Marvin Harder, Julia Hein, Luis Hermann, Micha Hertler, Lucie Horn, Till Kämmler, Benedikt Kraft, Stephan Krämer, Darius Krüger, Zerina Mujevic, Tobias Sambeth, Abdourahman Shik Muhamed, Darlene Teufel, Catalin Visan.

Belobigungen für ihre Leistungen erhielten Jule Blumenstock, Dennis Fries, Marvin Harder. Luis Hermann, Stephan Krämer.

Entlasschüler/innen der Klasse 10: Schirin Belhadj, Amy Biswanger, Robin Dreyer, Lorenz Frieß, Sina Gaumert, Anna Götz, Max Grade, Lara Herrmann, Nico Hirsch, Marco Hitzfelder, Jouly-Mae Hoyer, Marie Kaufmann, Lina Kolb, Lucia Leupold, Thilo Mönikheim, Linus Müller, Julia Neser, Karolin Petrich, Alina Schmitt, Yara-Sue Sperath, Franzi Zechmeister, Carlotta Zobel.

Preise für besonders gute Leistungen gingen an Jouly-Mae Hoyer, Alina Schmitt, Franzi Zechmeister, Carlotta Zobel.

Belobigungen erhielten Lorenz Frieß, Anna Götz, Lara Herrmann, Nico Hirsch, Marco Hitzfelder, Thilo Mönikheim.


Sporttag an der GMS Weikersheim


Erste Begegnung der Erstklässler mit "ihrem" Hallenbad.

Aufatmen nach 15 Monaten: "Hurra, wir schwimmen wieder!"

15 Monate lang saß die Gemeinschaftsschule sozusagen „auf dem Trockenen“: Coronabedingt hatten die Schulen seit Mitte März 2020 schlicht keinen Zugang mehr zum Hallenbad. Schulschwimmen? Fehlanzeige. Jetzt eroberten die Erstklässler erstmals das feuchte Element im Hallenbad.
Ganz schön aufgeregt waren sie: Noch kein einziges Mal hatten sie das Hallenbad von innen gesehen. Und das, obwohl die kleine Weikersheimer Badewelt nur einen Katzensprung vom Klassenzimmer entfernt liegt. Und auch die Zweitklässler – bald sind sie schon in der dritten Klasse - hatten nur sehr vereinzelt die Chance, in der Klassengemeinschaft zum Schulschwimmen zu gehen.
Für die Bevölkerung ist das Bad zwar bereits seit ein paar Wochen wieder zugänglich, doch zunächst gab es mal keine Schulschwimmzeiten. Die Schulleitung hängte sich ans Telefon, um angesichts deutlich gesunkener Infektionszahlen endlich auch den Schülerinnen und Schülern der GMS wieder Zugang zum Schwimmunterricht zu ermöglichen.
Bürgermeister Klaus Kornberger und auch Schwimmmeister Stefan Lahr legten sich gewaltig ins Zeug, um reguläre Schulschwimmzeiten für die GMS zu finden. Bis zu den Sommerferien sind es zwar nur noch ein paar Wochen, aber immerhin steht bis dahin für die Klassen 1 bis 6 wieder Schwimmunterricht auf dem Stundenplan. Von Dienstag bis Freitag kann die Schule das Bad zwischen halb acht Uhr früh und 11 Uhr vormittags mit zwei Schwimmgruppen nacheinander belegen.
Die organisatorische Herausforderung für die Schule war nicht gerade eine Bagatelle: Da war nicht nur die Elternschaft zu informieren – für die Jüngsten ist der Schwimmbad-Erstkontakt ja durchaus eine aufregende neue Zutat zum Schulleben – sondern es mussten für nur noch drei Schulwochen die Stundenpläne für sechs Klassenstufen so umgemodelt werden, dass möglichst vielen Schülerinnen und Schülern wenigstens noch ein paar Unterrichtseinheiten am und im Wasser zukommen würden.
Schließlich geht es beim Schwimmunterricht um die Sicherheit. Viel zu viele Badeunfälle von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen hat es in diesem Jahr schon gegeben. Als nach fehlendem Schwimmunterricht und der coronabedingten langen Schließungszeit öffentlicher Bäder Kinder und ungeübte Jugendliche und Erwachsene bei steigenden Temperaturen Abkühlung auch in Seen und Flüssen suchten, konnten in mehreren Fällen auch Rettungsschwimmer nicht mehr helfen.

Daher war es Schulleiter Peter Pflüger und seiner Stellvertreterin Gudrun Wolf, den Klassen- und Schwimmlehrern und -lehrerinnen besonders wichtig, den Kindern einen zwar kurzen, aber intensiven Schwimmunterricht vor dem Ferienstart anbieten zu können.
Und die Kinder? Sie sind hellauf begeistert. Nach kurzer Einführung durch Schwimmmeister Lahr ging es am Dienstag um halb acht für die ersten ab in die Umkleidekabinen, unter die Duschen und dann mit viel Hallo an den Beckenrand.
Unter den aufmerksamen Blicken von Schwimmmeister, Klassen- und SchimmlehrerInnen machen Schwimmbretter und Schwimmnudeln im flachen Nichtschwimmerbereich die erste Begegnung mit dem feuchten Element leicht. „Hurra, wir schwimmen wieder“ jubeln Zweitklässler, von denen ein paar sogar schon ihr Seepferdchen gemacht haben und begeistert Anlauf nehmen für den ersten Hopser vom Sprungbrett. Dann kann der Sommer ja kommen.



Max Müller und Laurin Lehmaier: Automatischer Sackkarrenaufzug

Leonard Metzger und Leon Frick:  Blinker für Fahrrad und Fahrradanhänger

Kreative Köpfe ausgezeichnet!

Mit dem Wettbewerb "Kreative Köpfe" wird der Entdecker- und Erfindergeist der teilnehmenden Schüler/innen geweckt. Schüler/innen im Alter von 13 bis 19 Jahren können Projektideen mit Unterstützung von Experten aus regionalen Unternehmen umsetzten. Dabei erhalten sie wertvolle Einblicke in Unternehmen sowie Möglichkeiten zu forschen, zu tüfteln und auszuprobieren.

Nachdem die Vorstellung der innovativen Ideen bereits in der Auftaktveranstaltung im Januar 2020 stattfand, und coronabedingt die Verwirklichung längere Zeit in Anspruch nahm, konnte jetzt endlich die Preisverleihung in der Mensa der GMS vorgenommen werden.

Dr. Schön vom Stadtwerk Tauberfranken und die Wettbewerbsleiterin der Kreativen Köpfe               Frau Lange-Schmalz zeichneten die PreisträgerInnen der GMS und des Gymnasiums Weikersheim im Beisein von Eltern, Schulleitungen und Vertretern der betreuenden Firmen aus.


 Die neuen Schüler-Stühle sind neongrün: Top ausgestattet wurden die Naturwissenschaft- und Technikräume an der Weikersheimer Gemeinschaftsschule. Bürgermeister Klaus Kornberger (links) informierte sich bei den Schulleitern Peter Pflüger und Gurdun Wolf. Die Decken-Versorgungsleitungen sind absenkbar.
Bild: Michael Weber-Schwarz

 GEMEINSCHAFTSSCHULE WEIKERSHEIM / STADT ALS SCHULTRÄGER INVESTIERT KRÄFTIG IN NEUE NATURWISSENSCHAFT- UND TECHNIKRÄUME

 Ankoppeln an Zukunfts-Experimente

 Punkten mit Naturwissenschaft und Technik – das kann jetzt die Weikersheimer „GMS“. Drei Räume wurden jetzt umgestaltet und auf den neuesten Stand gebracht.

Weikersheim. Einige Generationen von Weikersheimern haben hier schon die Schulbank gedrückt: Im „Raum 18“ der heutigen Gemeinschaftsschule (GMS) herrschte durch den ehrwürdigen Stufen-Aufbau mit Klappsitzen eine universitäre Hörsaalatmosphäre, wenn der Lehrer vor der Tafel auf einem großen Versuchstisch seine Experimente erläuterte.               

 Was nach nostalgischer Atmosphäre im Stil der Rühmannschen „Feuerzangenbowle“ klingt, war sicher auch ein bisschen so – doch die frontale Unterrichtsmethode hat längst ausgedient.

 „Selbermachen“ bringt mehr

 Vor allem im Bereich Naturwissenschaft und Technik hat sich seit den 1970er Jahren, als der Stufensaal erbaut wurde, die Erkenntnis durchgesetzt, dass „Selbermachen“ dem Schüler viel mehr bringt. Wer einmal einen technischen Beruf ergreift, muss schon in der Schule lernen, dass es nicht nur um Kopf-, sondern auch um Handarbeit geht. Die nebeneinander liegenden Räume 18 bis 20 sind deshalb aus Mitteln und mit Unterstützung des Schulträgers generalüberholt worden. Die Stadt Weikersheim hat hier fast 200 000 Euro in Lehre und Bildung investiert, informierte Bürgermeister Klaus Kornberger bei einem Vor-Ort-Termin. Dass daran keine Schüler teilnehmen konnten, wurde von Verwaltungschef und Schulleitung sehr bedauert, denn diesen kommen die neuen Räume ja letzlich zugute. Nach dem Sachunterricht in der Grundschule werden erste naturwissenschaftliche Kenntnisse im Fächerverbund Biologie, Naturphänomene und Technik (BNT; Klasse 5/6) der Gemeinschaftsschule erweitert. In weiteren Klassenstufen folgt der Fachunterricht in Biologie, Chemie, Physik und im Wahlpflichtfach Technik, sowie im Profilfach Naturwissenschaft und Technik. Zwei nagelneue Räume für den Experimentier-Unterricht gibt es jetzt, dazwischen ein großer Vorbereitungs- und Lagerraum, etwa für Gerätschaften und sensible Chemikalien. Hier wurde auch ein moderner Sicherheits- und Gefahrstoffschrank mit Absauganlage eingebaut.

 Stromzapfen und Absaugen

 In Raum 18 ist umfangreiche Arbeit geleistet worden: Im vergangenen Februar hat der städtische Bauhof in kommunaler Eigenleistung die Podeste/Stufen herausgebrochen. Übers Bauamt liefen die Ausschreibungen für die einzelnen Gewerke, bzw. nötigen Anschaffungen. Neben neuen Möbeln gibt es nun für die Arbeitstische auch eine je unabhängige Versorgung mit Strom und Gas samt Notabschalter über absenkbare Deckenlifter. Auch PC- und Internet-Technik können „oben“ direkt angekoppelt werden – und die Schüler koppeln sich damit zugleich an den Faktor Zukunft an. Für das sofortige Unschädlichmachen von Chemie-Gasen, Stäuben und Aerosolen gibt es ein mobiles Digestorium – einen Dunstabzug. Er dient zum sicheren Arbeiten und dem Schutz des Experimentators.   Alle Beteiligten: der Bürgermeister, Schulleiter Peter Pflüger und seine Stellvertreterin Gudrun Wolf, zeigten sich bei der Besichtigung begeistert – es breche ein neues Zeitalter im naturwissenschaftlichen Unterricht an. Eigene Beobachtungen, direkte Erfahrungen und selbst durchgeführte Experimente oder technische Probleme können jetzt unter Anleitung und in adäquater Umgebung im Zentrum der Schulstunden stehen.

 Michael Weber-Schwarz, Fränkische Nachrichten