Herzlich Willkommen auf der Homepage der GMS Weikersheim 

Aktuelles im Schuljahr 2020/21:


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Bescheinigung negativer Schnelltest.pdf
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Schreiben des Kultusministeriums zum Schulbetrieb ab Montag, den 17.05.2021.

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MD-Schreiben - Schulbetrieb unter Pandem
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Erste Begegnung der Erstklässler mit "ihrem" Hallenbad.

Aufatmen nach 15 Monaten: "Hurra, wir schwimmen wieder!"

15 Monate lang saß die Gemeinschaftsschule sozusagen „auf dem Trockenen“: Coronabedingt hatten die Schulen seit Mitte März 2020 schlicht keinen Zugang mehr zum Hallenbad. Schulschwimmen? Fehlanzeige. Jetzt eroberten die Erstklässler erstmals das feuchte Element im Hallenbad.
Ganz schön aufgeregt waren sie: Noch kein einziges Mal hatten sie das Hallenbad von innen gesehen. Und das, obwohl die kleine Weikersheimer Badewelt nur einen Katzensprung vom Klassenzimmer entfernt liegt. Und auch die Zweitklässler – bald sind sie schon in der dritten Klasse - hatten nur sehr vereinzelt die Chance, in der Klassengemeinschaft zum Schulschwimmen zu gehen.
Für die Bevölkerung ist das Bad zwar bereits seit ein paar Wochen wieder zugänglich, doch zunächst gab es mal keine Schulschwimmzeiten. Die Schulleitung hängte sich ans Telefon, um angesichts deutlich gesunkener Infektionszahlen endlich auch den Schülerinnen und Schülern der GMS wieder Zugang zum Schwimmunterricht zu ermöglichen.
Bürgermeister Klaus Kornberger und auch Schwimmmeister Stefan Lahr legten sich gewaltig ins Zeug, um reguläre Schulschwimmzeiten für die GMS zu finden. Bis zu den Sommerferien sind es zwar nur noch ein paar Wochen, aber immerhin steht bis dahin für die Klassen 1 bis 6 wieder Schwimmunterricht auf dem Stundenplan. Von Dienstag bis Freitag kann die Schule das Bad zwischen halb acht Uhr früh und 11 Uhr vormittags mit zwei Schwimmgruppen nacheinander belegen.
Die organisatorische Herausforderung für die Schule war nicht gerade eine Bagatelle: Da war nicht nur die Elternschaft zu informieren – für die Jüngsten ist der Schwimmbad-Erstkontakt ja durchaus eine aufregende neue Zutat zum Schulleben – sondern es mussten für nur noch drei Schulwochen die Stundenpläne für sechs Klassenstufen so umgemodelt werden, dass möglichst vielen Schülerinnen und Schülern wenigstens noch ein paar Unterrichtseinheiten am und im Wasser zukommen würden.
Schließlich geht es beim Schwimmunterricht um die Sicherheit. Viel zu viele Badeunfälle von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen hat es in diesem Jahr schon gegeben. Als nach fehlendem Schwimmunterricht und der coronabedingten langen Schließungszeit öffentlicher Bäder Kinder und ungeübte Jugendliche und Erwachsene bei steigenden Temperaturen Abkühlung auch in Seen und Flüssen suchten, konnten in mehreren Fällen auch Rettungsschwimmer nicht mehr helfen.

Daher war es Schulleiter Peter Pflüger und seiner Stellvertreterin Gudrun Wolf, den Klassen- und Schwimmlehrern und -lehrerinnen besonders wichtig, den Kindern einen zwar kurzen, aber intensiven Schwimmunterricht vor dem Ferienstart anbieten zu können.
Und die Kinder? Sie sind hellauf begeistert. Nach kurzer Einführung durch Schwimmmeister Lahr ging es am Dienstag um halb acht für die ersten ab in die Umkleidekabinen, unter die Duschen und dann mit viel Hallo an den Beckenrand.
Unter den aufmerksamen Blicken von Schwimmmeister, Klassen- und SchimmlehrerInnen machen Schwimmbretter und Schwimmnudeln im flachen Nichtschwimmerbereich die erste Begegnung mit dem feuchten Element leicht. „Hurra, wir schwimmen wieder“ jubeln Zweitklässler, von denen ein paar sogar schon ihr Seepferdchen gemacht haben und begeistert Anlauf nehmen für den ersten Hopser vom Sprungbrett. Dann kann der Sommer ja kommen.


Max Müller und Laurin Lehmaier: Automatischer Sackkarrenaufzug

Leonard Metzger und Leon Frick:  Blinker für Fahrrad und Fahrradanhänger

Kreative Köpfe ausgezeichnet!

Mit dem Wettbewerb "Kreative Köpfe" wird der Entdecker- und Erfindergeist der teilnehmenden Schüler/innen geweckt. Schüler/innen im Alter von 13 bis 19 Jahren können Projektideen mit Unterstützung von Experten aus regionalen Unternehmen umsetzten. Dabei erhalten sie wertvolle Einblicke in Unternehmen sowie Möglichkeiten zu forschen, zu tüfteln und auszuprobieren.

Nachdem die Vorstellung der innovativen Ideen bereits in der Auftaktveranstaltung im Januar 2020 stattfand, und coronabedingt die Verwirklichung längere Zeit in Anspruch nahm, konnte jetzt endlich die Preisverleihung in der Mensa der GMS vorgenommen werden.

Dr. Schön vom Stadtwerk Tauberfranken und die Wettbewerbsleiterin der Kreativen Köpfe               Frau Lange-Schmalz zeichneten die PreisträgerInnen der GMS und des Gymnasiums Weikersheim im Beisein von Eltern, Schulleitungen und Vertretern der betreuenden Firmen aus.


Unsere Schule stellt sich vor


 Die neuen Schüler-Stühle sind neongrün: Top ausgestattet wurden die Naturwissenschaft- und Technikräume an der Weikersheimer Gemeinschaftsschule. Bürgermeister Klaus Kornberger (links) informierte sich bei den Schulleitern Peter Pflüger und Gurdun Wolf. Die Decken-Versorgungsleitungen sind absenkbar.
Bild: Michael Weber-Schwarz

 GEMEINSCHAFTSSCHULE WEIKERSHEIM / STADT ALS SCHULTRÄGER INVESTIERT KRÄFTIG IN NEUE NATURWISSENSCHAFT- UND TECHNIKRÄUME

 Ankoppeln an Zukunfts-Experimente

 Punkten mit Naturwissenschaft und Technik – das kann jetzt die Weikersheimer „GMS“. Drei Räume wurden jetzt umgestaltet und auf den neuesten Stand gebracht.

Weikersheim. Einige Generationen von Weikersheimern haben hier schon die Schulbank gedrückt: Im „Raum 18“ der heutigen Gemeinschaftsschule (GMS) herrschte durch den ehrwürdigen Stufen-Aufbau mit Klappsitzen eine universitäre Hörsaalatmosphäre, wenn der Lehrer vor der Tafel auf einem großen Versuchstisch seine Experimente erläuterte.               

 Was nach nostalgischer Atmosphäre im Stil der Rühmannschen „Feuerzangenbowle“ klingt, war sicher auch ein bisschen so – doch die frontale Unterrichtsmethode hat längst ausgedient.

 „Selbermachen“ bringt mehr

 Vor allem im Bereich Naturwissenschaft und Technik hat sich seit den 1970er Jahren, als der Stufensaal erbaut wurde, die Erkenntnis durchgesetzt, dass „Selbermachen“ dem Schüler viel mehr bringt. Wer einmal einen technischen Beruf ergreift, muss schon in der Schule lernen, dass es nicht nur um Kopf-, sondern auch um Handarbeit geht. Die nebeneinander liegenden Räume 18 bis 20 sind deshalb aus Mitteln und mit Unterstützung des Schulträgers generalüberholt worden. Die Stadt Weikersheim hat hier fast 200 000 Euro in Lehre und Bildung investiert, informierte Bürgermeister Klaus Kornberger bei einem Vor-Ort-Termin. Dass daran keine Schüler teilnehmen konnten, wurde von Verwaltungschef und Schulleitung sehr bedauert, denn diesen kommen die neuen Räume ja letzlich zugute. Nach dem Sachunterricht in der Grundschule werden erste naturwissenschaftliche Kenntnisse im Fächerverbund Biologie, Naturphänomene und Technik (BNT; Klasse 5/6) der Gemeinschaftsschule erweitert. In weiteren Klassenstufen folgt der Fachunterricht in Biologie, Chemie, Physik und im Wahlpflichtfach Technik, sowie im Profilfach Naturwissenschaft und Technik. Zwei nagelneue Räume für den Experimentier-Unterricht gibt es jetzt, dazwischen ein großer Vorbereitungs- und Lagerraum, etwa für Gerätschaften und sensible Chemikalien. Hier wurde auch ein moderner Sicherheits- und Gefahrstoffschrank mit Absauganlage eingebaut.

 Stromzapfen und Absaugen

 In Raum 18 ist umfangreiche Arbeit geleistet worden: Im vergangenen Februar hat der städtische Bauhof in kommunaler Eigenleistung die Podeste/Stufen herausgebrochen. Übers Bauamt liefen die Ausschreibungen für die einzelnen Gewerke, bzw. nötigen Anschaffungen. Neben neuen Möbeln gibt es nun für die Arbeitstische auch eine je unabhängige Versorgung mit Strom und Gas samt Notabschalter über absenkbare Deckenlifter. Auch PC- und Internet-Technik können „oben“ direkt angekoppelt werden – und die Schüler koppeln sich damit zugleich an den Faktor Zukunft an. Für das sofortige Unschädlichmachen von Chemie-Gasen, Stäuben und Aerosolen gibt es ein mobiles Digestorium – einen Dunstabzug. Er dient zum sicheren Arbeiten und dem Schutz des Experimentators.   Alle Beteiligten: der Bürgermeister, Schulleiter Peter Pflüger und seine Stellvertreterin Gudrun Wolf, zeigten sich bei der Besichtigung begeistert – es breche ein neues Zeitalter im naturwissenschaftlichen Unterricht an. Eigene Beobachtungen, direkte Erfahrungen und selbst durchgeführte Experimente oder technische Probleme können jetzt unter Anleitung und in adäquater Umgebung im Zentrum der Schulstunden stehen.

 Michael Weber-Schwarz, Fränkische Nachrichten


Unsere Weihnachtsgottesdienste am Dienstag, den 15.12.2020

Schulweihnacht

GMS feierte vier Weihnachtsgottesdienste im Pausenhof

Stimmige Atmosphäre mit Kerzen und bunt illuminierten Bäumen

Weikersheim Es ist noch ganz dunkel im Pausenhof der Gemeinschaftsschule. Geisterhaft huschen ein paar Schüler an farbig angestrahlten Bäumen vorbei. Und erste Kerzen vertreiben die Dunkelheit. Und dann wird‘s weihnachtlich – erst, noch vorm ersten Morgengrauen, für die Großen, dann, als es schon hell ist,  für die Kleinen.

Fast hätte es nicht mehr geklappt mit dem traditionellen GMS-Weihnachtsgottesdienst. Dabei gehört er einfach rein ins Schuljahr, genauso wie der Gottesdienst zu Beginn und Ende des Schuljahrs und der in der Passionszeit.  2020 fielen wegen der Pandemie bereits die ersten beiden Feiern im Jahr aus. Jetzt auch der zu Weihnachten? Geht nicht.

„Weihnachten fällt NICHT aus“, plädierte Konrektorin Gudrun Wolf, nachdem auch Landesbischof Bedford-Strohm im Spätherbst eine Freigabe für Gottesdienste im Freien erteilt hatte. Religionslehrerin Maria Bopp und ihre Kollegin Hildegard Hellinger stiegen mit Begeisterung auf die Idee ein. Singen? Geht nicht. Aber Turmbläser Max Ortmeier, der seit diesem Schuljahr Lehrer an der GMS ist, stellte schnell seine Trompete in den Dienst der Feier, Denis Dallmann sein Händchen für Licht- und Tontechnik.

Und dann, als längst alles geplant war für den letzten Schultag, die Lockdown-Ansage auch für die Schulen. Die Telefone liefen heiß, um den weihnachtlichen Jahresausklang zu retten.  

Nachdem die Fünft- bis Siebtklässer in kleinen, coronagerechten  Klassentrupps auf dem Schulhof ihre Plätze gefunden haben – mucksmäuschenleise, als wären sie kaum vorhanden -  ertönt von hoch oben Trompetenschall:  „Wir sagen euch an den lieben Advent“.

Verkündigung in Klang, Wort, Bild – vom Propheten Jesaia über Simeon und Hanna, die beim Tempel auf die Ankunft des Messias warten zur Verkündigung des Engels an Maria bis hin zu Josef, der erst einmal den Schrecken über die Schwangerschaft verdauen muss. Passende Klänge von oben und ikonische und aktuelle Bilder auf der Leinwand ergänzen die Schülervorträge der Vorweihnachtsgeschichte. Gerade in diesem Jahr ist es der Schule wichtig, den Großen wie den Kleinen Hoffnungszeichen mit auf den Weg zu geben: liebevoll ummantelte Teelichter, die an der heimischen Krippe ein Plätzchen finden können.

Die von Schülern und Schülerinnen vorgetragenen Fürbitten gelten Menschen auf der Flucht, Not leidenden Kranken, Traurigen, Einsamen und natürlich auch denen, die einem nah sind: der Familie, den Freunden, der Schulfamilie. Nachdruck verleihen sie ihren Wünschen mit Teelichtern, die sie zur Krippe tragen.

Der Friedensgruß: ein Blickkontakt, vielfältiges Lächeln unter Masken. Schülerinnen der Klasse 10 tanzen „Jerusalema“ vor Kerzenlicht.

Die Grundschulkinder erleben in ihren beiden Gottesdiensten den Streit der Adventskerzen mit: Ich bin die schönste, die größte, die gradeste oder die mit dem besten Docht. Sehr schön spielen das die Grundschulkinder, und einer stiftet dann Frieden: Der Weihnachtsmann, der die Kerzen zum Weihnachtsbaum bringt, wo sie dann leuchten, brennen, strahlen und wärmen.

Für die Anwesenden und alle Kinder, für die Traurigen und Mutlosen, die Kranken, Alten und Einsamen bittet eine weitere Kindergruppe: Mache dich auf und werde Licht! Und auch die Kleinen bekommen nach dem Segen ihr Licht.

Irgendwie bleibt nach den vier Gottesdiensten auf dem durch Kerzen erhellten Schulhof eine spezielle Atmosphäre zurück – und Lehrer wie Schüler starten irgendwie stiller und heiterer in den letzten Schultag des Jahres.


Wechsel an der Spitze des Elternbeirats

 

In der ersten Sitzung des Elternbeirats der Gemeinschaftsschule Weikersheim in diesem Schuljahr wurde neu gewählt.

Elternbeiratsvorsitzender ist Herr Andreas Fischer-Klärle, seine Stellvertreterin

Frau Bianca Fries.

Rektor Peter Pflüger und Konrektorin Gudrun Wolf gratulierten zu der Wahl und freuen sich auf eine gute Zusammenarbeit.

                                                           

                                                                                      05.11.2020


Gymnasium und Gemeinschaftsschule starten digital durch

Schüler finden Wandtafeln mit Smartphone-Oberfläche „echt cool“

Digital kann schwierig sein, wie jüngst das Weikersheimer Gymnasium feststellen musste. Maileingang: Null. Und raus ging auch nichts mehr. Der Grund? Eine neue Mailverwaltungsvariante sorgte für einen gehörigen Ein- und Ausgangsstau.

Digital kann aber auch ganz einfach sein. Das beweist die smarte Schülerschaft weltweit, die mit Phones und Tablets international vernetzt ist, mit einem Wisch auf Infos jeder Art zugreifen kann, skypt, chattet, surft und ihren Lehrern oft meilenweit voraus ist.

Am Weikersheimer Schulzentrum drücken in Gymnasium und Gemeinschaftsschule insgesamt rund 850 Schülerinnen und Schüler die Schulbank. Seit Schuljahresbeginn ist Tafelkreide im Unterricht nicht mehr gefragt. An den Wänden der Klassenzimmer haben interaktive Display-Tafeln Einzug gehalten. Absolut cool fänden das die Kids, die es genießen, ihren Lehrkräften immer mal wieder einen cleveren Handhabungstipp geben zu können.

Stift aktivieren, vom Stick Inhalte laden, schreiben, wischen: das funktioniert schon überall im Campus zwischen Humboldt- und Laudenbacher Straße. Noch nicht komplett eingerichtet ist das WLAN-Netzwerk, doch die Anbindung werde, so hoffen beide Schulleitungen, nach den Herbstferien stehen.

Eigentlich hätte man schon viel weiter sein wollen, berichtet der stellvertretende Leiter des Gymnasiums Georg Konietzka: Früh und unter Einbeziehung der Elternvertretungen einigten sich die beiden Schulen in etlichen Sitzungsrunden mit der Kommune auf eine Komponenten sparende einheitliche Campuslösung mit einheitlicher Hard- und Software sowie gemeinsamen Fortbildungen für beide Kollegien. Die Schulleitungen sind hoch zufrieden mit der guten Kooperation mit der Stadt.

Bereits seit Anfang Januar liegt auch die Zertifizierung entsprechend des Medienentwicklungsplans vor. Und dann kam Corona. Die Folge: Ganz Europa setzte auf Digitalisierung und manches sonst leicht zu beschaffende Gerät wurde kurzfristig zur Mangelware.

Immerhin: Übers Corona-Sofortausstattungsprogramm konnten beide Schulen alle hier unterrichteten Kinder und Jugendlichen mit Endgeräten ausstatten, in den Sommerferien wurden mit Unterstützung städtischer Mitarbeiter die alten Tafeln abgebaut. Mitarbeiter des Tafellieferanten VS  - Vereinigte Spezialmöbelfabriken GmbH Tauberbischofsheim -, die im August den Zuschlag für die Ausstattung erhalten hatten,  packten ebenso mit an wie die Lehrerschaft. Regionale Firmen erledigen die erforderlichen Bauarbeiten.

Einfach gestaltet sich der Unterricht im Gymnasium und der Gemeinschaftsschule derzeit nicht: Der Ansteckungsgefahr wegen stehen alle Klassenzimmertüren offen, der Bauarbeiten wegen müssen immer wieder Klassen in andere Räume umziehen, wobei sich Gruppen in den Fluren möglichst nicht begegnen sollen, und Baulärm und Staub sorgen auch nicht gerade für optimale Lernbedingungen. Das aber nehme man angesichts des angestrebten Ziels gerne in Kauf, so GMS-Konrektorin Gudrun Wolf.

Zum Regelunterricht gesellen sich durch die digitale Aufrüstung künftig mehrere Zusatzvarianten, die auch bei Teilschließungen effektives Lehren und Lernen ermöglichen: Lehrer können auch bei krankheits- oder quarantänebedingten Ausfällen vom Klassenzimmer oder aus dem Homeoffice ihre Klassen oder auch erkrankte Schüler nach dem Stundenplan unterrichten: Quasi-Präsenzunterricht in den Kinder- und Jugendzimmern.

Klar sei allerdings, dass auch die Elternschaft gefordert sei, so GMS-Schulleiter Peter Pflüger: Das Schulleben wächst nach außen und initiiert so einen gesellschaftlich höchst spannenden Prozess.

Erfahrungen mit dem Fernunterricht sammelten Schüler, Eltern und Lehrer in den vergangenen Monaten ohnehin reichlich, wenn auch oft nicht gerade freiwillig. In anderen Ländern wie Australien und Neuseeland gehöre dieses Unterrichtsmodell seit Jahren zum Alltag, ergänzt die Schulleiterin des Gymnasiums Christiane Ballas-Mahler, die die Entwicklung der Schule zu einer echten Lerngemeinschaft aller Beteiligten begrüßt.

Gemeinsam mit ihren Schulleitungs-KollegInnen fordert sie allerdings eine Überarbeitung der Rechtslage, denn derzeit muss sich jede Lehrkraft noch ausdrücklich damit einverstanden erklären, dass der Unterricht gestreamt wird.

Auch ohne die erst nach den Herbstferien komplette WLAN-Anbindung sind die neuen Tafeln in beiden Schulen jetzt schon der Hit: Wie auf der Smartphoneoberfläche lassen sich Ansichten nach Lust und Laune vergrößern, verkleinern, drehen und wenden, in Dokumenten zu blättern ist kein Problem.

Dass die neue Ausrüstung Overhaedprojektoren, Beamer und CD-Player, die sich immer mal wieder als störanfällig erwiesen, überflüssig macht, freut die Unterrichtenden. Und wenn sich dann nach den Herbstferien auch noch Hintergrundquellen aus dem Netz zuschalten lassen und die Lehrerschaft dank der geplanten VS-Fortbildungen die Technik so richtig beherrscht, dürften sich nach und nach Strukturen entwickeln – und der Schulalltag wieder zum Schulalltag werden.

 

 

Bilder(©Inge Braune):

Bei der Schülerschaft von Gymnasium und Gemeinschaftsschule kommen die digitalen Display-Tafeln mit ihrer Smartphone-Oberfläche ebenso gut an wie bei der Lehrerschaft. Wenn nach den Herbstferien auch die Netzwerkkomponenten rund laufen, ist virtueller Präsenzunterricht nach Stundenplan auch in den Kinderzimmern möglich. Die Aufnahme zeigt die Schulleitungsteams von Gemeinschaftsschule (links im Bild: Konrektorin Gudrun Wolf und GMS-Schulleiter Peter Pflüger) und Gymnasium (rechts Schulleiterin Christiana Ballas-Mahler und ihr Stellvertreter Georg Konietzka).


„Sport gegen Corona“                                                                                                                                               05.10.2020

GMS Weikersheim beteiligt sich am Aktionstag „Jugend trainiert“

Von Anja Öttl

Im Zeichen des Sports gegen Corona. Auch die Gemeinschaftsschule Weikersheim beteiligte sich am bundesweiten Aktionstag unter dem Motto „Jugend trainiert – gemeinsam bewegen“
der Deutsche Schulsportstiftung.

Die Klassen E bis 10 gaben in der Sporthalle Weikersheim ihr Bestes im Hindernis- und Geschicklichkeitsparcours.  Zusammen mit fünf Helfern und einer Helferin aus den Klassen 8
bis 10 hatten sich die Sportlehrer Michael Baum und Malte Koch ein vielfältiges Sportprogramm ausgedacht.  Strikt achtete die Schule auf die lokalen und von der Schule selbst vorgegebenen Abstands- und Hygieneregeln. Zusätzlich durften nur jeweils zwei Klassen im 20-Minuten-Takt in die räumlich voneinander abgetrennten Hallen.

Mit dem deutschlandweiten Aktionstag unter dem Motto „Jugend trainiert“ – gemeinsam bewegen, soll zu Beginn des Schuljahres 2020/21 ein wichtiger Schritt in Richtung der Wiederaufnahme des Schulsports in Zeiten von Corona-Einschränkungen vollzogen werden. Mit individuellen und kreativen Bewegungsangeboten während einer Pause oder Unterrichtsstunde oder im Rahmen bestehender Kooperationen mit den örtlichen Sportvereinen können sich alle Schulen an diesem Aktionstag beteiligen. Jede teilnehmende Schule gestaltet ihren eigenen, individuellen Aktionstag, um möglichst viele Schüler in Bewegung zu bringen. Die Durchführung liegt bei den Schulen und den beauftragten Lehrkräften. Alle teilnehmenden Schüler/innen erhielten nach erfolgreicher Teilnahme eine Urkunde.

In Zeiten der Corona-Pandemie ist es eine besondere Herausforderung, Schulsport für Kinder und Jugendliche mit und ohne Behinderung unter veränderten und an die aktuelle Situation angepassten Abstands- und Hygieneregeln zu organisieren, ist auf der Homepage  von „Jugend trainiert“ zu lesen. Und weiter: Im letzten Schuljahr kamen der Schulsport und damit auch der Schulwettbewerb Jugend trainiert für Olympia & Paralympics fast vollständig zum Erliegen. Deshalb ist es zu Beginn des Schuljahres 2020/21 besonders notwendig, wichtige Akzente bei der Wiederaufnahme des Schulsports in Zeiten von Corona-Einschränkungen zu setzen und ein Bekenntnis für „Jugend trainiert“ und den Stellenwert des Schulsports für die Bewegungs- und Gesundheitsförderung abzugeben. Unterstützt wird die Aktion von den Kultusministerien der Länder und den am Schulsportwettbewerb beteiligten Sportverbänden.


Einschulung an der Gemeinschaftsschule Weikersheim

 

Zeitlich versetzte Feier für Klasse 1a und 1b, aber auch mit coronabedingten Hygienemaßnahmen durch den Rosenbogen

Der große Tag begann für unsere ABC-Schützen in diesem Jahr nicht mit einem ökumenischen Gottesdienst in der Stadtkirche, sondern gleich in der Mensa. Erwartungsvoll saßen sie auf ihren Bänken und waren gespannt auf ihren ersten Schultag. Einige Schüler/innen der vierten Klassen bereiteten ihnen mit ihrer Lehrerin Judith Tröbs-Silzle einen fröhlichen Empfang. Danach ging es wie jedes Jahr durch den Rosenbogen in die Klassenzimmer. Dort erlebten die Schüler/innen ihre erste Unterrichtsstunde, die Eltern warteten auf dem Schulhof auf sie – dieses Mal coronabedingt ohne den traditionellen Stehempfang, der seit vielen Jahren immer vom Förderverein der Schule organisiert wurde.

      Klasse 1a mit ihrer Klassenlehrerin Frau Quenzer                           Klasse 1b mit ihrem Klassenlehrer Herr Schneider


Unsere Schüler/innen der E-Klasse mit ihrer Lehrerin Frau Jacoby-Fleuchaus wurden ebenfalls von einigen Vierern herzlich willkommen geheißen.

 



Schuljahr 2019/20

Heiter-besinnliche Abschlussfeiern unter Corona-Bedingungen

Zurücklassen, was schlecht war – und Wünsche weit weit fliegen lassen                                                                                                                     Juli 2020

Wie feiert man gelungene Schulabschlüsse unter Corona-Bedingungen - nach einem nicht nur für die Neunt- und Zehntklässler/innen so außergewöhnlichen letzten Schuljahr? Ganz anders eben – im kleinen Kreis, nur mit den Eltern, an luftig auseinandergerückten Tischchen jeweils zu dritt. Auf Abstand zwar, aber dennoch gemeinsam. Mit Würde, Freude, Stolz und all den gemischten Gefühlen, die Abschieden und Neustarts nun einmal innewohnen.

Die „Neuner“ machten den Anfang: Mit munterem Swing am E-Piano zum Einstieg begrüßte Michael Wolz die Gäste. Mächtig stolz auf die Schülerinnen und Schüler ist Rektor Peter Pflüger. Sechs der insgesamt 20 Hauptschüler/innen setzen ihre Ausbildungen an der Gewerblichen, der Kaufmännischen und der Beruflichen Schule für Ernährung, Pflege und Erziehung sowie an der GMS zur Mittleren Reife fort, 14 treten in Kürze ihre Ausbildungen an – als Landwirte, Landschaftsgärtner, Lagerlogistiker, als Mechatroniker, Werkzeugmacher, Konditor, Fließenleger.

Auf eine derart bunte Mischung, so Bürgermeister Klaus Kornberger, der es sich nicht nehmen ließ, den Corona-Jahrgängen persönlich alles Gute für die Zukunft zu wünschen, könne Weikersheim stolz sein: „Mit euch können wir bauen und uns ernähren“, fasste er zusammen. „Bleibt neugierig, engagiert euch in den Betrieben und Schulen“, ermutigte er sie.

Mitten im Leben seien sie jetzt angekommen, nach vielen gemeinsam erlebten Jahren mit schönen und nicht ganz so schönen Erlebnissen, so die Elternbeiratsvorsitzende Bianca Fries. Sie wünscht den Ex-Schülern und Ex-Schülerinnen, dass sie mit Hoffnung und Zuversicht immer wieder nach Wegen suchen, um ihre Ziele zu erreichen.

Die Religionspädagogin Maria Bopp und Pfarrer Andreas Vogt setzten ganz eigene Akzente: Um Belastendes loswerden zu können, warfen die Schüler/innen kurz notierte schlechte Erinnerungen ins Feuer,  erinnerten sich an Wertvolles, überlegten, wem sie demnächst eine kleine Dankbotschaft übermitteln sollen und vergewisserten sich kurz ihrer Stärken. Alle Absolventen hatten vor der Feier Luftballons erhalten, die sie dann als Symbol für ihre Zukunftswünsche gemeinsam auf dem Schulhof aufsteigen ließen.

Die Überreichung der Abschlusszeugnisse ergänzte Rektor Pflüger für alle mit der Übergabe eines besonderen Schmuckstücks: einer Schraube, Rückgriff auf die von ihm eingangs vorgetragene Erzählung vom kleinen, schwachen Schräubchen, das dank der Ermutigung aller anderen Bestandteile des in schwerste See geratenen Schiffs trotz aller Ängste und Schwächen durchhielt und so dazu beitrug, den Hafen zu erreichen. Es komme, so Pflüger, eben auf jeden einzelnen an – und auf ermutigenden Beistand.

Nach einer Reinigungspause konnten dann auch die Absolventen der 10. Klasse in der Schulmensa ihren Abschluss feiern - ebenso mit dem gemeinsamen Aufsteigen der Luftballons mit ihren Zukunftswünschen. Von den 22 Realschülern/Realschülerinnen treten 50 Prozent ihre Ausbildung an – als Pflegefachfrau, Vermessungstechniker, Floristin, Industriemechaniker. Die anderen setzen an den beruflichen Schulen und Gymnasien ihre Ausbildung fort. Seitens der Schüler/innen dankte Fatbardha Shala den Lehrern, Eltern und der ganzen Schulfamilie für die ereignisreichen Jahre an der GMS, bei den „Neunern“ stattete Julian Neubert den Schülerdank ab und beide Klassen hatten einen eindrucksvollen Rückblick in Bildern gestaltet.

Besondere Belobigungen für ihre Leistungen erhielten in Klasse 9/2 Janina Leber, Florian Kühweg,  Lukas Maschler und Annika Nörpel. Florian Kühweg wurde zusätzlich mit dem Preis des Fördervereins für die beste Leistung im Wahlpflichtfach Technik belohnt. Glückwünsche gingen natürlich auch an die anderen Absolventen, die alle ihr Bestes gegeben hatten: Moritz Balbach, Maxime Bauer, Adrian Dorsch, Daniel Eberle, Noah Glaser, Michael Hein, Leon Herrmann, Sasicha Hörner, Luca Lehmeier, Julian Neeser, Julian Neubert, Tommy-Lee Petroudis, Leonard Pommert, Tanja Röhl, Luca Wülk.

Aus der 10. Klasse freute sich Fatbardha Shala gleich doppelt: sie wurde nicht nur mit einem Preis der Schule, sondern auch mit dem Preis des Fördervereins für die beste Leistung im Profilfach NWT belohnt. Schulpreise gingen auch an Nils Mauer, Marie Böhm und Lena Lias.  Auf ihre Belobigungen für den guten Notenschnitt können Franziska Herrmann, Viktoria Schmidt, Enrico Trumpp, Hannah Kleine, Lea Zink, Tim Herrmann, Jonas Trumpp, Leonie Welz, Lana Kellenbenz und Selena Reitwießner stolz sein. Glückwünsche zum erfolgreichen Schulabschuss gingen selbstverständlich ebenfalls an Carla Bauer, Jessy Kloos, Chiara Kress, Indira Kuhn, Miriam Mouas, Tizian Renner, Leon Wanzlick, Nathan Zink.

                                                                                                                         Text und Bilder: Inge Braune


Kreativität unter Beweis gestellt während der Corona-Zeit                                             Juli 2020

Schülerinnen und Schüler der Klassen 1 bis 10 der Gemeinschaftsschule Weikersheim haben sich kreativ beschäftigt, als der Lockdown in der Zeit von Mitte März bis Mitte Juni einbrach und der Unterricht zu Hause stattfand. Die Homeschooling - Zeit war anfangs noch willkommen, wurde für viele aber auch ganz schön entbehrungsreich. Keine Klassenkameraden sehen, kein gemeinsamer Unterricht, nur daheim alleine online lernen. Da war es für viele auch eine willkommene Abwechslung, als ihre Kunst-Lehrer*innen ihnen den Auftrag gaben, zu einem bestimmten Thema ein Bild zu malen.

Dazu gehörten Aufgabenstellungen wie das perspektivische Zeichnen, Themen aus der Kunstgeschichte, sich anzunähern an berühmte Maler wie Henri Matisse oder Jackson Pollock. Unterschiedliche Materialien und Techniken durften angewendet werden. Die Schüler*innen der Klasse 6 durften wiederum Drachen aus Zeitungspapier basteln. „Es sind wahrlich besondere Kunstwerke entstanden und so manches Talent ist hier zum Vorschein gekommen. Den Schüler*innen hat es insgesamt doch sehr viel Freude bereitet“, unterstreicht die Kunstlehrerin Judith Tröbs-Silzle. Unter ihrer Leitung konnte in Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung eine Ausstellungsfläche im Erdgeschoss des Württemberger Hofes in der Hauptstraße 11 gefunden werden, wo die Bilder während den ganzen Sommerferien zu sehen sind. Gemeinsam haben Lehrer*innen in den einzelnen Fensterpartien die Bilder thematisch geordnet aufgehängt und diese können von jetzt ab von außen angeschaut und bestaunt werden.

Kinder dürfen übrigens an einem Ferienquiz teilnehmen, das in der Tourist-Info direkt am Marktplatz bis 15. September ausgelegt ist. Wer will, darf sein Lieblingsbild auch auf diesem Quiz notieren.



  • Franzi Zechmeister siegt auf Landesebene                                        Juli 2020

Groß war die Freude bei Schulleitung und Kunstlehrerin über Franzis Sieg auf Landesebene beim 50. Internationalen Jugendwettbewerb der Volksbank- und Raiffeisenbanken.

Seit 50 Jahren richten Genossenschaftsbanken in Deutschland, Finnland, Frankreich, Italien (Südtirol), Luxemburg, Österreich und der Schweiz den Internationalen Jugendwettbewerb „jugend creativ“ aus. Europaweit gehen jährlich rund eine Million Wettbewerbsbeiträge ein. Damit zählt „jugend creativ“ zu den größten Jugendwettbewerben weltweit.

Franzi beteiligte sich an diesem Jugendwettbewerb der Volksbank Vorbach-Tauber eG zum Thema: Glück ist… und überzeugte aus über 800 eingereichten Arbeiten aus ganz Baden-Württemberg die Landesjury mit ihrem Kunstwerk von ihrem Talent.

Der Vorstandsvorsitzende der Volksbank Vorbach-Tauber Jürgen Fricke überreichte Franzi einen Geld- und Sachpreis. Sie darf sich nun noch auf die offizielle Preisübergabe im Europapark Rust freuen.

Bildunterschrift:

Rektor Peter Pflüger, Kunstlehrerin Judith Tröbs-Silzle, Konrektorin Gudrun Wolf und Franzi Zechmeister vor der Außenwand der GMS, die Franzi auch mitgestaltet hat.


50. Internationaler Jugendwettbewerb „jugend creativ“                                              Juli 2020
der Volksbank Vorbach-Tauber

Thema: Glück ist…

Beim diesjährigen Jugendwettbewerb haben alle Klassenstufen teilgenommen – von der E-Klasse bis zur Klasse 10.

Die Schülerinnen und Schüler beschäftigten sich eingehend mit dem Thema Glück, das auch erstmalig in Klasse 5 und im nächsten Schuljahr auch in Klasse 6 Unterrichtsfach ist.

Malen, zeichnen, collagieren und Mix-Techniken – jeder versuchte, Glück auf seine Art darzustellen. Nach Abgabe der Arbeiten im Februar warteten alle gespannt auf die Ergebnisse. Coronabedingt wurden die Gewinner des Wettbewerbs erst viel später bekanntgegeben. Die Freude war dann groß, dass so viele Schülerinnen und Schüler der GMS ausgezeichnet wurden.


Im TSA-Unterricht Baumstützen bemalt                                                                         Juni 2020

Zwischen Humboldtstraße und Gemeinschaftsschule wurden die großen alten Birken gefällt und wieder kleine Bäume gesetzt.

Noch vor der Schulschließung begannen die Schülerinnen und Schüler der Klassen 6 im Technisch-Sozialen-Arbeiten (TSA) unter Anleitung von Rektor Peter Pflüger die haltgebenden Baumstützen zu bemalen. Voller Elan gingen sie an die Arbeit, grundierten die Holzpfähle mit einer Farbe und verzierten sie danach nach ihren eigenen Vorstellungen mit Mustern. Doch dann musste die Aktion coronabedingt unterbrochen werden. Nachdem der Schulbetrieb für die Sechstklässler/innen wieder angelaufen war, bereitete es ihnen sichtlich Freude, neben dem Unterricht in Mathematik, Englisch und Deutsch nach so langer Zeit auch wieder kreativ tätig sein zu können und die Baumstützen fertigzustellen. 

Arbeiter des Städtischen Bauhofs brachten die Baumstützen dann an die Bäume an. Die Schülerinnen und Schüler sind ganz stolz, wenn sie ihre Baumstützen aus dem Klassenzimmerfenster sehen oder auf dem Schulweg an ihnen vorbeilaufen.


Während der Schulschließung entstanden

Nicht nur Mathematik, Deutsch und Englisch wurden während der Schulschließung über Microsoft Office 365 (Teams) unterrichtet, auch die kreativen Fächer kamen zum Zug.

Die Schüler/innen der Grundschule und der Sekundarstufe machten sich Gedanken über die Coronasituation, über die Schulschließung, über das Homeschooling, über die Einschränkungen, Wünsche und Sehnsüchte in dieser unwirklichen Zeit.

Und sie ließen ihrer Kreativität freien Lauf.


·         Die Schüler der Klasse 4 haben sich mit Kunstwerken von Christo, Henri Matisse, Jackson Pollock und Kurt Schnitter auseinandergesetzt. Es entstanden spannende eigene Interpretationen.

 


Die Schüler der Klasse 6 haben im Rahmen des BNT-Unterrichts Bohnen angepflanzt und die Bohnen sind super gewachsen. Weiter hatten sie die Aufgabe ein Herbarium anzulegen. Hier gibt es ein Exemplar zu sehen.


Die Schüler der Klasse 6/1 hatten im Rahmen des Englischunterrichts die Aufgabe, Vokabeln auf unterschiedliche Weise zu schreiben bzw. darzustellen. Hier gab es viele kreative Antworten.

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Die Aufgabe der Schüler Klasse 6 Kath. RU sollten die Schöpfungsgeschichte kreativ umsetzen.

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Die Schöpfung – Am Anfang schuf Gott den
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Im AES-Unterricht, Klasse 7-10, haben sich die Schüler/innen mit Mund- und Nasenschutz, sowie dem Eindecken eines Tisches für den Nachmittagskaffee beschäftigt.


Februar


Glück macht Schule                                                                             14.02.2020

Gemeinschaftsschule gestaltet neues Fach: Ich – Du - Wir

Vielversprechender Probelauf mit zwei fünften Klassen

Jeder weiß es: Es gibt Schulfächer, bei denen man durchhält – und andere, die man regelrecht liebt. Das neue Schulfach, das ab diesem Schuljahr auf dem Stundeplan der fünften Klassen steht, ist so eins, wie die Probephase beweist

Die läuft derzeit noch mit den beiden fünften Klassen der Gemeinschaftsschule, die ungeduldig freitags in der 5. Stunde im Foyer auf zwei Lehrer warten: Maria Bopp ist Religionslehrerin, Thomas Molitor unterrichtet Sport und Geschichte. Es geht in die Sporthalle, und es geht ums Thema Glück.

Dazu haben sie einen „Glücksvertrag“ geschlossen. „Ich höre den anderen aufmerksam zu“, lautet die erste Regel. In drei weiteren haben sich alle mit Unterschrift verpflichtet, freundlich miteinander umzugehen, mit den anderen zu reden und sich, wenn was schief gelaufen ist, zu entschuldigen und zu verzeihen.

Neben dem Glücksvertrag-Plakat liegt eine fünfstöckige „Wetterleiter“. Erst mal ankommen, erst mal nachforschen: „Wie geht es euch heute?“ Herrscht Sonnenschein im Gemüt oder ist die Stimmung eher bewölkt, regnerisch oder gar gewittrig mit Donner und Blitzen?

Die Kinder platzieren ihre Stellvertreterkärtchen auf der Stimmungsleiter. Liegt eine bei Regenguss oder Gewitter, wird nachgefragt – von den Pädagogen, aber auch von den Kindern: „Was ist los?“ Und: „Was können wir für dich tun?“ Mit „wir“ sind alle gemeint – und alle fühlen sich angesprochen.
Ganz unterschiedlich sind die Gründe schlechtere Laune: Hier drückt eine nicht gut ausgefallene Note auf die Stimmung, da Ärger zuhause, dort ein Streit in der Pause.

Was tun beim Streit? Reden, sich zuhören, sich gegenseitig verzeihen; ob sie sich später auch wieder die Hand geben können, fragt die Lehrerin nach. Na ja – vielleicht. Es klappt dann schon während der Stunde. Und bei den Noten? Etwas mehr lernen – vielleicht mit jemand andrem zusammen? Und jetzt erst mal einfach ein paar Runden rennen. Das machen dann alle. Und dann: anpacken.

Die zehn- bis elfjährigen Fünftklässler hieven zwei Weichbodenmatten hoch über ihren Köpfen auf zwei Stufenbarren und schleppen Geräteturnmatten zum Absichern heran. Verflixt hoch, dieser Überhang-Tafelberg. Und da sollen alle hinauf – alle gemeinsam?

In zwei Gruppen beratschlagen sie. Für die ersten die Räuberleiter – aber was macht der oder die letzte? Echt schwierig, und klappt nicht auf Anhieb. Vorm nächsten Versuch: Gruppenbesprechung. Was lief schief? Eine gute Idee gab‘s, aber auf die hat die Gruppe nicht reagiert. Warum? War der Ideengeber zu leise, die anderen zu laut? Und wie fühlt man sich, wenn keiner hinhört? Nicht gut, natürlich. Schulsozialarbeiter Mathias Paul wirft das Zauberwort „zuhören“ in den Raum. Es ist auch schon in den Gruppen gefallen. „Jetzt hören wir zu! Sag‘s noch mal, und lauter!“

In der nächsten Runde sind alle die Gruppe. Und gemeinsam klappt‘s dieses Mal wirklich: Siegergefühle für alle, als auch der letzte, in gemeinsamer Anstrengung hochgezogene Teilnehmer zwischen den anderen auf der wackligen Plattform sitzt. Strahlendes Lächeln! Die gegenseitige Hilfestellung beim Abstieg funktioniert, als hätten sie nie etwas anderes getan, als zusammenzuhalten. Bei der Abschlussrunde geht‘s kurz nochmal darum, was gut lief, was schlecht. Und ein paar Kinder rücken ihr Stellvertreterkärtchen ein oder zwei Stufen nach oben.

Eine Schulstunde lang Wahrnehmungs- und Gemeinsamkeitsübung, nach kräftigem Einsatz gemeinsame Freude. Zumindest kurzfristig nehmen sie diese Erfahrung mit in den Schulalltag. Auch längerfristig entwickle sich etwas, berichten die Pädagogen. Die Fünftklässler seien über das Fach Ich – Du – Wir enger zusammengewachsen, und die Kinder könnten inzwischen schon erstaunlich gut reflektieren, was untereinander passiere.

Im neuen Schulfach gehe es um lebensnahes soziales Lernen, erläutert Schulsozialarbeiter Mathias Paul. Religionslehrerin Maria Bopp legt Wert auf einen guten Lebensraum Schule, in dem jeder mitsamt aller Ecken und Kanten angenommen werden soll, damit Lernen Spaß machen kann. Zentral dabei, so Thomas Molitor, der auch die „Bewegte Pause“ organisiert, sei die Kommunikation untereinander, die Kindern, die mit ganz unterschiedlichen, teilweise gegensätzlichen Erfahrungen in die Schule kommen, anfangs nicht leicht falle. Entsprechend gelte es, das Einfühlungsvermögen zu entwickeln und etwa verstehen zu lernen, warum ein anderer abwertend reagiert. Dann sei es auch möglich, sich mal zu entschuldigen und sich zu verzeihen.

Die Unterrichtseinheiten in der Sporthalle und im Musiksaal sind nicht nur für die Schülerinnen und Schüler höchst spannend: Auch für die Lehrkräfte dürfte das im Entstehen begriffene neue Schulfach noch manche Entdeckung bereit halten.