Herzlich Willkommen auf der Homepage der GMS Weikersheim 

Aktuelles im Schuljahr 2018/19:


Vorankündigung

Schulbeginn im Schuljahr 2019/20: 

Klassen 2-4 und 6-10       Mittwoch, den 11. September 2019 zur 2. Stunde 

                                         8.45 Uhr Gottesdienst in der ev. Kirche, Unterrichtsende 11.55 Uhr

Einschulung Klasse 5       Donnerstag, den 12. September 2019

                                         8.20 Uhr in der Mensa, Unterrichtsende 11.55 Uhr

Einschulung Klasse 1       Freitag, den 13. September 2019

                                         9.00 Uhr Einschulungsgottesdienst in der ev. Kirche

                                        10.00 Uhr Einschulungsfeier in der Mensa


Bildunterschrift: von links Rektor Peter Pflüger, Lehrerin Jutta Lotz, Konrektorin Gudrun Wolf am neuen Spielgerät auf dem Grundschulpausenhof

 

Eine langjährige Kollegin wurde verabschiedet - Lehrerin Jutta Lotz geht in den Ruhestand

 

 

Am letzten Schultag fand in der Mensa der Gemeinschaftsschule Weikersheim die Verabschiedungsfeier von Jutta Lotz statt.

 

Rektor Peter Pflüger umriss kurz ihren beruflichen Werdegang. Jutta Lotz begann im August 1976 ihr Referendariat an der Grund- und Hauptschule Weikersheim mit den studierten Fächern Mathematik und Sport. Im Januar 1982 wurde sie zur Beamtin auf Lebenszeit ernannt, war von 1990 bis 1995 im Erziehungsurlaub für ihre beiden Töchter, und unterrichte dann bis zu ihrer Pensionierung an der Gemeinschaftsschule Weikersheim.

 

„Jutta Lotz war eine sehr verlässliche Kollegin, engagierte sich weit über die Unterrichtsverpflichtung hinaus und war in allen Klassenstufen eingesetzt, als Klassenlehrerin oder Fachlehrerin. Sie war Mentorin für viele Lehreranwärter/innen in den Fächern Mathematik und Sport, gehörte von Anfang an zum Team der Ersthelfer und belegte zahlreiche Auffrischungskurse. Sie prägte das Schulleben ganz entscheidend mit“, so Rektor Pflüger.

 

In ihren Abschlussworten betonte Jutta Lotz, dass für sie immer der Schüler im Mittelpunkt gestanden habe, sie ihn in seiner ganzen Persönlichkeit wahrgenommen und versucht habe, nicht nur Bildung zu vermitteln, sondern auch seine sozialen Kompetenzen zu stärken.

 

„Trotz fortschreitender Digitalisierung sind wir Lehrer neben Wissensvermittler auch wichtige Orientierungshilfen für unsere Schüler beim Einüben der sozialen Kompetenzen, die die Grundpfeiler unserer Welt mit ihren Normen und Werten sind. Ihr seid als Lehrer nicht zu ersetzen“, so Jutta Lotz zum Abschied an ihr Lehrerkollegium.

 

Gelungene Beiträge der Schüler, des Kollegiums und der Pensionäre rundeten die herzliche Feier ab.

 

 

 


Projekttage                                                                                                                                          23.-25.07.2019

Unterricht einmal anders: „Eine Welt“-Motto in vielen Facetten beleuchtet

Unterricht einmal anders hieß es am Dienstag, Mittwoch und Donnerstag an und in der Gemeinschaftsschule Weikersheim. Und gelernt haben die Schülerinnen und Schüler dabei sehr viel.

Einem Besucher wäre es sofort aufgefallen: Große und kleine Schülerinnen und Schüler waren gemeinsam aktiv, lernten und arbeiteten an und in verschiedensten Projekten. Die Klassenverbände waren aufgehoben. Die verschiedenen Gruppen bestanden zum Teil aus Jungen und Mädchen aus der 1. bis zur 9. Klasse, manche Angebote waren auf bestimmte Klassenstufen beschränkt. Die Kinder und Jugendlichen konnten auswählen, bei welchen Aufgaben und Arbeiten sie mitmachen wollten. Anstoß zu dem übergeordneten Motto „Eine Welt“ gaben Diskussionen unter den Schülern zur Bewegung „Friday for Future“ und damit war eine große Bandbreite an Projekten verbunden.


Realschulabschluss!                                                                          19. Juli 2019

23 GMS-Pioniere am Start zu neuen Zielen

Belobigungen und Preise belegen Erfolg des GMS-Konzepts

Weikersheim Was für ein Abend!
Rektor Peter Pflüger und Klassenlehrerin Isabell Häfner konnten 23 Schülerinnen und Schülern der ersten  Klasse 10, die an der Weikersheimer Gemeinschaftsschule auf ihren Realschulabschluss hin gebüffelt haben, ihre Abschlusszeugnisse  überreichen.

    Die beste Nachricht:  Alle Prüflinge haben bestanden, etliche mit Belobigung. Vier – Gloria Aziza, Carl Klärle, Benedikt Leupold und Judith Wirth – wurden für ihren Notenschnitt bis 1,9 sogar mit einem Preis bedacht. Gloria Aziza freute sich gleich über zwei Preise: Der Förderverein zeichnete sie für die beste Leistung im Wahlpflichtfach „Mensch und Umwelt“ - kurz MUM – aus. Einen Sonderpreis der Schule gab‘s für Schülersprecher Paul Rülicke: Er hatte vom Start weg den ersten Gemeinschaftsschuljahrgang vertreten. In seiner letzten Rede als Schülersprecher griff er das Schulmotto „Gemeinschaft macht stark“ auf.

    Viel mehr als nur ein Motto sei diese Umdeutung des Schulkürzels GMS gewesen: „Wir haben an unserer Schule jeden Tag Gemeinschaft gelebt und erlebt; wir haben geweint, gelacht, gestritten und uns wieder vertragen.“ Und: die Gemeinschaft reichte weit über die Schulgemeinschaft hinaus, etwa mit Spenden für die Kinderstation des Mergentheimer Krankenhauses und der Pfandflaschenspendenaktion zugunsten von Entwicklungsprojekten. Das Schulmotto täglich auch im Zusammenspiel mit Lehrer- und Elternschaft zu erleben, „hat unser Denken und Tun stark beeinflusst,“ so Rülicke weiter.

    Im Namen des ganzen Jahrgangs dankte er den Lehrerinnen und Lehrern für ihr Engagement, für jede politische Diskussion, jeden Film, jeden Lebenstipp und jedes vermittelte Wissen; und – allem voran – besonders auch dafür, dass sie alles daran setzten, Schultage trotz voller Stundenpläne und Stress so entspannt wie möglich zu gestalten.

    Es war ein herzlicher Abschied, auch seitens der Festredner. Den Redereigen eröffnete Bürgermeister Klaus Kornberger, der gleich nach der „erfrischend kurzen“ Begrüßung durch Luca Herrmann sein Grußwort an die frisch gebackenen Realschulabsolventen richtete: Nur zu gut erinnert er sich noch an die 38 Gemeinschaftsschulpioniere, die er  2013 gemeinsam mit der damaligen Rektorin Renate Böhrer, die an diesem Abend natürlich zu den Ehrengästen zählte, und den Lehrkräften im Musiksaal begrüßt hatte.

    Kaum wiederzuerkennen sei jetzt dieser „Starterjahrgang“, dem das verstärkte Augenmerk vieler galt. Auch Kornberger selbst schaute immer mal wieder vorbei in „Lernstudios“ und „Inputräumen“, ließ sich informieren und freute sich über Arbeitsgruppen lern- und wissbegieriger Kinder. Nach sechs Jahren traf er einen Teil dieses Starterjahrgangs jetzt wieder, flott gekleidet mit Anzug, Fliege, Cocktail- oder Abendkleid.

 „Wir sind mächtig stolz auf euch!“, rief Bürgermeister Kornberger den Realschulabsolventen zu. Sie selbst seien sich wohl der besonderen Verantwortung ihres Pionierjahrgangs nicht bewusst gewesen, hätten aber dennoch regelrecht Modell gestanden für die Möglichkeiten des neuen tollen Schulangebots, in dem ohne Aufteilung nach der vierten Klasse, „die Unterschiede der Schülerinnen und Schüler nicht als Hindernis, sondern als Bereicherung“ gesehen werden.

    Talente und Bedürfnisse der Kinder „im gemeinsamen Klassenverband individualisierend und differenziert“ zu fördern und auf die unterschiedlichen Bedürfnisse einzugehen, stellte die gesamte Schulfamilie vor neue Herausforderungen: Schule wurde neu gedacht, immer wieder gemeinsam konzipiert, evaluiert, verworfen, weiter entwickelt, so Kornberger. Das verlangte auch Eltern und dem Schülerjahrgang einiges ab. „Umso schöner, dass die Abschlussergebnisse nach intensiven Schuljahren an unserer GMS in Weikersheim überzeugen können,“ so Kornberger, der herzlichst zum Realschulabschluss gratulierte.

    Wie der Bürgermeister hat auch der Elternbeiratsvorsitzende Andreas Fischer-Klärle die Gemeinschaftsschulentwicklung bereits von der Vorbereitungsphase an begleitet. Aus seiner Sicht ist die GMS ein toller Schultyp, der es Schülern ermöglicht, in guten Fächern zu glänzen und dadurch auch mit Mumm an das heranzugehen, was einem nicht so gut liegt. Er gibt der Schule ein klares „sehr gut“ - und hat so manchen Skeptiker im Lauf der Jahre „etwas zurechtgezupft“.

    Eine riesige Freude sei es, dass der ganze Jahrgang bravourös bestanden habe. Seine Glückwünsche schloss er mit einem Tipp für die Zukunft: „Geht den Beruf nicht als Job, sondern als Berufung an. Sucht euch einen, der euch wirklich Spaß macht, dann habt ihr nicht nur das Geld, sondern auch Freude an der Arbeit.“

    Pfarrer Andreas Vogt schloss sich auch im Namen der katholischen Kollegin Maria Bopp den Glückwünschen an. Nach vielleicht manch wehmütigem Blick zurück auf Ausflüge, Klassenfahrten und Freundschaften gelte es jetzt, den Blick nach vorn zu richten. Ein gutes Vorbild dabei sei Abraham, der „Urvater des Aufbruchs“, von dem die Bibel berichtet. Vogts Rat: „Bewahrt euch eure Neugier, euer Interesse an neuen Menschen, neuen Zusammenhängen, neuen Tätigkeiten und Fertigkeiten und werdet wie Abraham zu Segen für euch selbst und für andere.“

    Weit gereiste Muscheln hatte GMS-Rektor Peter Pflüger als kleine Erinnerungsgabe für die Absolventen bereits im vergangenen Jahr an der französischen Atlantikküste gesammelt. Sie sind Symbol für die bereits zurückgelegte Lebensstrecke. Jetzt bestimmen die Empfänger der Muscheln über deren weiteren Weg – und über ihre ureigenen weiteren Wege. Zehn von ihnen steigen direkt in eine Ausbildung ein, die anderen machen sich für ihr künftiges Berufsleben an Berufskollegs, Berufsfachschulen, am Wirtschaftsgymnasium und am Technischen Gymnasium fit.

„Macht was aus eurem Leben“, rief Rektor Pflüger ihnen allen zu, ehe sich nach der Zeugnisvergabe der gesellige Teil des Abends mit gemeinsamem Essen und Schülerbeiträgen anschloss.

    Da wurde dann via Beamer ein ganzer Bilderbogen aus der Schulzeit entfaltet: Aktionstag, Klettergarten, Kanufahrt, Berlinbesuch und die Nürnbergfahrt lebten nochmals auf. Zumindest kurz mussten dann auch Lehrer die Schulbank drücken, auf der Laudenbacher Zehntscheunenbühne erraten, in in wessen Lehrerrolle gerade eine Schülerin oder Schüler schlüpfte, und welches Kinderbild zu welchem Ex-Schüler gehört.        Sie sind zum Stolz von Eltern, Schule und Kommune bereit für den Aufbruch in die Zukunft – samt Outfitrüstzeug vom Stiletto bis zum Schlips. Viel Glück fürs Neue!


Folgende Schülerinnen und Schüler haben die Klasse 10 mit Erfolg abgeschlossen:

Christopher Adamiok, Gloria-Bele Aziza (P), Antonia Biselli, Daniel Brix, Jonas Fug, Lea Grosser (B), Alicia Heimann, Luca Herrmann, Carl Klärle (P), Dennis Kolb, Simon Kolb, Niklas Kovacs, Benedikt Leupold (P), Antonia Müller (B), Lukas Oswald, Gina Marie Rehda, Paul Rülicke (B), Marius Sackmann (B), Janis Schmitt (B), Uyen Truong Thanh, Angelina-Michelle Wanzlick, Lars Wiesler, Judith Wirth (P).                          


 

Die GMS verabschiedet ihre Neuntklässler                                                                             18. Juli 2019

Mit einer gelungenen Abschlussfeier wurden die Neuntklässler der GMS Weikersheim durch die Schulleitung feierlich verabschiedet.

Der Elternbeiratsvorsitzende Andreas Fischer-Klärle eröffnete die Grußworte und beglückwünschte die Schülerinnen und Schüler zu ihrem Abschluss.

Er ermutigte sie, den Weg zu einer guten Ausbildung einzuschlagen, nicht nur einen Job zu machen, sondern einen Beruf zu ergreifen, der vielleicht sogar zur Berufung wird. „Nichts wird in der heutigen Zeit so sehr gebraucht wie Handwerker“, so Fischer-Klärle und wünschte den Absolventen alles Gute für ihre Zukunft.

Die Religionslehrerinnen Maria Bopp und Julia Guist wiesen darauf hin, dass diskutieren, zuhören, von anderen lernen, eine eigene Meinung haben, andere Meinungen akzeptieren und Erfahrungen sammeln in unserer Gesellschaft ganz wichtig seien. Sie wünschten den Schülerinnen und Schülern für ihren Lebensweg auch neue Wege zu gehen, allein oder gemeinsam und immer das Vertrauen zu haben, kostbar und von Gott geliebt zu sein.

Rektor Peter Pflüger gab seiner Freude Ausdruck, dass alle Schülerinnen und Schüler der Klasse 9 den Hauptschulabschluss bestanden haben. Er bedankte sich bei dem Klassenlehrer Denis Dallmann und den Fachlehrern Gudrun Wolf und Steffen Heil, die die Schülerinnen und Schüler intensiv begleitet und optimal auf ihre Prüfung vorbereitet haben. „Ihr könnt jetzt vieles selbst bestimmen, auch den Weg, den ihr ab jetzt gehen wollt. Schaut dankbar zurück, aber richtet euren Blick in die Zukunft“ – dies wünschte Rektor Pflüger den Entlassschülern.

Danach fand die Übergabe der Zeugnisse mit Preis und Belobigungen statt.

Alle 26 Schüler/innen erreichten den Hauptschulabschluss. 4 Schüler/innen konnte ein Preis oder eine Belobigung für ihre gute Leistung überreicht werden. Für die beste Leistung im Fach Mensch und Umwelt erhielt Ida Reindel einen Preis, der vom Förderverein der Schule gestiftet wurde. Nach der Zeugnisübergabe endete der offizielle Teil der Feier.

Daran anschließend wurde das Buffet in der Mensa der GMS eröffnet.

Die Feier rundeten die Neuner mit einem Quiz, in dem Lehrer anhand von markanten Eigenschaften einzelne Schüler erkennen mussten und einer Bilderpräsentation der letzten Schuljahre ab.

 

Folgende Schüler/innen haben die Klasse 9 mit Erfolg abgeschlossen:

Max Becker, Maximilian Braun, Benjamin Breunig, Luca Carigliano, Sophie Eisenkrätzer, Mathieu Fabris, Nick Frankemölle, Paul Fuchs-Wagenpfahl (B), Celina Hahn, Maja Haun, Tobias Hon, Bastian Horn, Elijas Hüblein, Maria-Lucia Hüblein, Maike Landwehr, Alicia List (P), Marvin Müller, Ida Reindel (B), Kai Rollmann, Emily-Juana Stilling, Phil Utler, Vincent Vieth (B), Emanuel Visan, Luca Weber, Maurice Weidner, Lilli Zenkert.


Aufführung des Theaterstücks "DIe Krone ist weg" der Theatergruppe der GMS Weikersheim unter Leitung von Frau Warkentin, unterstützt von Frau Blümel-Flade und Herrn Paul.                                                      27. Juni 2019


Kinderoper La Boheme von Puccini                                                                                             Juli 2019

Die Mitwirkenden sind Kinder der dritten Grundschulklassen der Gemeinschaftsschule Weikersheim und der Kraft-zu-Hohenlohe-Schule – begleitet und angeleitet von ihren Klassenlehrerinnen Luisa Doberneck, Hildegard Hellinger und Karin Beeck.

Für Konzept und Regie konnte die JMD Beate Kröhnert, Musikdramaturgin u.a. für Kinderkonzerte am Mainfranken Theater, gewinnen. Die musikalische Leitung liegt bei Hermann-Josef Beyer, ehemaliger Leiter der Musikschule Niederstetten, der die Kinder auch am Klavier begeleitet.

Probenphase

Aufführung am 21./22.07.2019 im Schlosshof Weikersheim


Elternbeiratsvorsitzender Fischer-Klärle verabschiedet

In der letzten Elternbeiratssitzung der GMS Weikersheim wurde der Elternbeiratsvorsitzende Herr Andreas Fischer- Klärle verabschiedet.

Er setzte sich in seiner Amtszeit sehr für die Belange der Gemeinschaftsschule ein.

Im Jahre 2016 wurde das große Schulfest gefeiert, für das er viele Sponsoren gewinnen konnte. Beim Tag der offenen Tür, der jedes Jahr im Frühjahr stattfindet, war Fischer- Klärle immer dabei und war auch hier Anlaufstelle für Elternfragen.

Für ihn war es eine Selbstverständlichkeit, als Elternbeiratsvorsitzender bei den vielen Sitzungen für die Planung des Neubaus teilzunehmen und beratend zur Seite zu stehen. Entscheidend vorangetrieben hat Fischer- Klärle die Verbesserung der Schulwegsituation in der Laudenbacher Straße. Er verhandelte immer wieder mit der Stadt und dem Landratsamt, machte sich stark für eine Verkehrsschau vor Ort und bewirkte, dass im kommenden Schuljahr die Maßnahmen umgesetzt werden.

Rektor Peter Pflüger und Konrektorin Gudrun Wolf bedankten sich ganz herzlich bei ihm für sein stets offenes Ohr für die GMS und für seine tatkräftige Mitarbeit bei vielen schulischen Angelegenheiten.


Erste- Hilfe- Kurs der Abschlussklassen                                                                             5./6. Juni 2019

 

Die schriftlichen Abschlussprüfungen sind vorbei und nun treten die Schüler/innen bald in das Berufsleben ein. Viele von ihnen fahren mit dem Mofa zu ihrer Ausbildungsstelle. Für den Erwerb eines solchen Führerscheins benötigen viele einen Erste-Hilfe Kurs.

 

So fand Ende des Schuljahres zum ersten Mal für einige Schüler/innen der Abschlussklassen der GMS ein Erste-Hilfe-Grundkurs statt. Das Deutsche Rote Kreuz Bad Mergentheim stellte das Material zur Verfügung und unter der Leitung von Frau Dinter wurden an zwei Nachmittagen im Musiksaal Verbände gewickelt und Unfallszenarien geübt.

 

„Wie genau gehe ich im Notfall vor, ich fühle mich nämlich etwas unsicher?“, wurde zu Beginn des Kurses von einigen Teilnehmerinnen und Teilnehmern gefragt. Die Unsicherheit abzubauen und die Initiative zu ergreifen und zu handeln, war das Ziel des Kurses.

 

So gehörten auch das Retten aus Gefahrensituationen, das Absichern von Unfallstellen, das richtige Absetzen des Notrufs und die Versorgung der Betroffenen mit Wundverbänden zu den Inhalten, die vor allem am ersten Kurs-Nachmittag geübt wurden. In verschiedenen Rollenspielen zu akuten Erkrankungen, dem Schlaganfall oder einem Stromunfall, übten die Schülerinnen und Schüler das Vorgehen in Notfallsituationen. Sie machten dabei Erfahrungen als Betroffene und berichteten den anderen Teilnehmern, wie sie die Situation erlebt haben. Die Übungen im Kurs dienten dazu, dass die Schüler/innen mit den stressbehafteten Situationen vertraut gemacht werden.

 

Schwerpunkt des zweiten Nachmittags lag auf einer Stationenübung. An den unterschiedlichen Stationen konnten die Schülerinnen und Schüler zeitgleich praktische Vorgehensweisen zur stabilen Seitenlage, Herz-Lungen-Wiederbelebung, zum Einsatz des AED-Geräts und zur Helmabnahme bei Motorradfahrern üben. Das Arbeiten in Gruppen vermittelte das Gefühl von „Erste-Hilfe ist Teamarbeit“ und nimmt die Angst, etwas falsch zu machen.

 

„Ich fühle mich jetzt viel sicherer, einem fremden Menschen zu helfen.“, sagte eine 9. Klässlerin in der Feedbackrunde. Und das ist das, was der Rotkreuzkurs erreichen wollte.

 


Neuer Erste-Hilfe-Rucksack für den Schulsanitätsdienst der GMS Weikersheim          Juni 2019

Die Schülerinnen und Schüler der Gemeinschaftsschule Weikersheim freuen sich, denn seit Ende des Schuljahres hat die Schulsanitätsdienstgruppe einen eigenen Notfallrucksack.

Die BARMER-Ersatzkasse in Baden-Württemberg finanzierte den Erste-Hilfe-Rucksack, und mit Unterstützung des Deutschen Roten Kreuzes Bad Mergentheim konnten die Schülerinnen und Schüler diesen vor kurzem in Empfang nehmen.

Seit längerer Zeit besteht an der GMS eine feste Schulsanitätsdienstgruppe, welche an verschiedenen Veranstaltungen wie z. B. dem Sportfest der Grundschule zum Einsatz kommt. Sie ist fit in Erster-Hilfe, weiß, wie Verbände angelegt werden und wie die stabile Seitenlage funktioniert.

Ein großer Wunsch der Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 bis 7 war es, dass das Material immer schnell bereitsteht, wenn Mitschüler mit einem aufgeschürften Knie oder einer blutenden Nase zu ihnen kommen.

Dieser Wunsch hat sich nun erfüllt! Der Rucksack ist mit Material wie Verbandspäckchen, Heftpflaster und Kühlpacks bestückt, sodass eine ordentliche Erstversorgung möglich ist.

Wenn die Schulsanitäter in Zukunft nun alarmiert werden, dann schnappen sie sich einfach den Rucksack und auf geht’s zum Einsatz!


GMS Weikersheim                                                                                                            21.05.2019

Klettern, balancieren, rennen: „Bewegte Pause“ ist voller Erfolg

Auspowern  möglich mit Schulsportmentorinnen und Lehrerteam 

Immer nur still auf dem Platz sitzen, lernen, aufmerksam sein? Besonders für die jüngsten Schülerinnen und Schüler ist das eine ziemlich harte Aufgabe. Zwar bauen die Lehrkräfte immer mal wieder Bewegung in die Schulstunden ein, und natürlich gibt es auch die Pausen, aber so richtig austoben? Schwierig. 

Thomas Molitor, Sport- und Geschichtslehrer schlug dem Leitungsteam der Weikersheimer Gemeinschaftsschule vor, mit Unterstützung von Schulsportmentoren eine „Bewegte Pause“ einzuführen – erst mal für die Erst- und Zweitklässler.

Schulsportmentoren? Das ist eine politische Initiative des Ministeriums für Kultus, Jugend und Sport. Ziel ist es, Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit Lehrkräften in die Gestaltung von Projekten wie Pausensport, Projekttage und die Mitbetreuung von Schulmannschaften einzubinden. In Frage kommen dafür im Sportbereich Schülerinnen und Schüler, die nicht nur gute Sportler sind, sondern auch über soziale Kompetenz verfügen, also mit ihren Mitschülerinnen und Mitschülern gut klar kommen.

Die Sportkollegen waren angetan von Molitors Vorschlag. Etliches spricht dafür: Die Kids können sich in der „Bewegten Pause“ austoben und ihre motorischen Fähigkeiten verbessern, Schülermentoren und -mentorinnen üben sich früh in verantwortlichem Engagement, die Sportvielfalt an der Schule wächst - und nebenbei werden auch Brücken zwischen Schule und Vereinen geschlagen. Hinzu kommt, dass sowohl Austoben als auch Mitgestalten dem Schulklima gut tun.

Marie Kaufmann und Annika Suck sind als Schulsport-Mentorinnen an der GMS Pioniere: In Crailsheim nahmen sie an einer über das staatliche Schulamt Künzelsau angebotenen mehrtägigen  Mentoren-Ausbildung teil. Inzwischen sind sie gemeinsam mit Initiator Molitor und seinem Kollegen, dem Sport- und Techniklehrer Thomas Klein, in der „Bewegten Pause“ mit Feuereifer bei der Sache.

Möglichst viele Bewegungsanreize wollen sie den Kindern anbieten und verwandeln dafür einmal wöchentlich die Sporthalle in einen Bewegungspark. Da wird etwa aus Gymnastikbällen und Bänken ein Megaformat-Bällebad  aufgebaut, da entsteht aus Barren und Bänken ein abenteuerlich aussehendes Klettergerüst, da werden Sportmatten mit Hilfe von Reifen zu Schaukelkörben umgestaltet; Bälle und Springseile locken, und vom Kasten ist der Sprung auf die ganz dicke Matte erlaubt.

Die Kinder sind hellauf begeistert vom neuen Angebot. Wer zur „bewegten Pause“ kommt, macht das aus freien Stücken. Und siehe da: die Klassen sind fast vollzählig zur Stelle, balancieren dank gekonnter Hilfestellung durch die Mentorinnen und Lehrkräfte sicher über Barrenholme, tummeln sich im Bällebad, hängen auf der dicken Matte mehrere Purzelbäume aneinander, sausen, das Springseil schwingend, durch die Halle, kuscheln sich auch mal zu zweit, zu dritt in die improvisierte Schaukelmatte – und gruppieren sich zum Abschluss der Pauseneinheit zum Feedbackdrubbel: Was hat ihnen am besten gefallen? Die Hände flutschen nur so nach oben: Das Klettergerüst! Die Matte! Das Bällebad! Alles kam an.

Die Sportlehrer und die Schulsport-Mentorinnen setzen auf effektive Bewegungszeit mit abwechslungsreichen Angeboten, die die physische Koordinationsfähigkeit  ebenso stärken wie Selbstvertrauen und Einfühlungsvermögen. Dabei helfen Grundregeln wie der freundliche Ton und der wertschätzende und respektvolle Umgang miteinander.

Die Rückmeldung der Kollegen bestärkt die Macher: „Nach der bewegten Pause können sich die Kinder wieder viel besser auf den Unterricht konzentrieren.“ Das gute Feedback ermöglicht längerfristige Perspektiven: Die Ausbildung weiterer Schülermentoren ist in Planung, ebenso der Ausbau des Pausenprogramms für die dritten und vierten Klassen. Generell wollen die Macher ein bewegungsreiches Schulklima schaffen. Langfristziel ist die Weiterentwicklung der GMS zu einer Schule mit Sport und bewegungserzieherischem  Schwerpunkt, denn, so Molitor: „Schule ist nicht nur ein Lern-, sondern auch ein Lebens- und Erfahrungsraum.“ Je vielfältiger der fürs Leben stark macht, desto besser für alle Beteiligten, seien es nun Schüler, Lehrkräfte oder die Eltern.                                                         

Phantasievoll genutzte Sprtgeräte verwandeln die Halle in einen Bewegungspark. Die Schülermentorinnen Annika Suck (vorn) und Marie Kaufmann (hinterm Barren) leisten gemeinsam mit Sportlehrer Thomas Molitor Hilfestellung. So kann nichts passieren.